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Online-Shops: Vier Sekunden und der Surfer ist weg

Jährlich nimmt der Umsatz bei Online-Shops zu. Eine Studie belegt: Dauert der Seitenaufbau länger als vier Sekunden, dann klickt der Surfer weiter.

11.11.2006, 13:01 Uhr
Datenübertragung© envfx / Fotolia.com

Laut einer GFK-Studie gaben die Bundesbürger im ersten Quartal 2006 durchschnittlich 269 Euro für Non-Food-Produkte aus, die über das Internet, Kataloge und Tele-Shops bestellt wurden. Über den Versandhandel werden 12,8 Prozent der Gesamtausgaben für Non-Food-Artikel getätigt. Das Internet hat dabei mit 6,6 Prozent einen nicht unerheblichen Anteil.
Internetauftritt entscheidend
Die Konkurrenz bei den Online-Shops ist aber sehr groß, umso wichtiger ist der Internet-Auftritt. Eine Studie von Akamai Technologies, die im Auftrag von JupiterResearch durchgeführt wurde, kommt zu folgendem Ergebnis: Dauert der Seitenaufbau länger als vier Sekunden, dann klicken die Surfer weiter. Nach überteuerten Preisen und hohen Versandkosten ärgern sich Kunden am meisten über eine langsame Seite. Ein Drittel der "erbosten" Surfer kommen sogar kein zweites Mal auf die Seite. Der Rest tendiert zwar dazu, ist aber nicht abgeneigt den Online-Shop erneut aufzurufen.
Amerikaner kaufen mehr ein
Repräsentativ ist die Studie leider nicht, denn es wurden nur 1.058 Online-Shopper in den USA befragt. Nachvollziehbar ist das aber schon, denn in Zeiten von Breitbandinternet sollte der Aufbau einer Seite durch eine gute Programmierung und eine schnelle Server-Anbindung wirklich nicht länger als vier Sekunden dauern. Interessant ist auch, dass die Hälfte der Teilnehmer anscheinend jährlich über 1.500 US-Dollar im Internet ausgeben. Damit liegen die US-Amerikaner beim Online-Shoppen deutlich vor den Deutschen.

(Nam Kha Pham)

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