News

"Öffentliches" Online-Banking sehr gefährlich

Die "Finanztest" warnt vor möglichen Betrügereien an fremden Rechnern wie zum Beispiel im Internetcafe.

17.01.2006, 09:05 Uhr
Internetnutzung© adam36 / Fotolia.com

Zum Schutz vor Betrügern rät die Stiftung Warentest vom Online-Banking an öffentlich zugänglichen oder fremden Computern ab. In Netzwerken wie Internetcafes könnten Daten aufgezeichnet und so Kontonummern und Passwörter ausspioniert werden, warnt die Zeitschrift "Finanztest" in ihrer Februar-Ausgabe.
Vorsicht vor getürkten E-Mails
Zudem sollten Kunden nie über einen angebotenen Link - etwa in einer E-Mail - auf die Internetseite der Bank gehen, sondern die Adresse immer selbst eingeben. Betrüger dirigieren die Kunden über solche Links oft auf gefälschte Seiten. Phishing ist das Stickwort. Ungewollt zugeschickte Nachrichten mit Dateianhängen sollten sofort gelöscht werden, bevor sich durch das Anklicken zerstörerische Programme auf dem Computer einnisten können.
Bricht die Verbindung während der Online-Banking-Sitzung ab, sollte sofort die Bank informiert werden, rät "Finanztest". Falls möglich, könne durch sofortiges Einloggen Kennziffer oder Kennwort geändert oder der Zugang durch mehrfaches Eingeben einer falschen Pin gesperrt werden. Bankkunden sollten zudem aktuellste Virenprogramme benutzen und ihre Kontoauszüge sorfältig auf Falschbuchungen prüfen.

(Hayo Lücke)

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang