Virtual Reality

Oculus Rift: VR-Brille mit leichten Startproblemen

Einige Kunden erhalten ihre Oculus Rift verspätet und sind entsprechend verärgert. Auch der Tragekomfort und die Nutzungsbedingungen werden von einigen Anwendern kritisiert.

Marcel Petritz, 04.04.2016, 11:44 Uhr
Oculus Rift VR-rille© Oculus VR

Menlo Park - Die Klagen über die VR-Brille Oculus Rift von Facebook häufen sich. Offenbar verzögert sich die Auslieferung der Geräte bei einigen Kunden. Zudem gibt es Beschwerden über den Tragekomfort, auch die Nutzungsbedingungen sorgen für Unmut.

Wichtige Komponenten nicht ausreichend verfügbar

Für die Verzögerung soll das Fehlen von wichtigen Komponenten verantwortlich sein, die Nachfrage war anscheinend größer als erwartet. Betroffene Kunden sollen für die VR-Brille bis zum Dienstag, den 12. April 2016, neue Infos zum Bestellstatus erhalten. Als Ausgleich für die Verzögerung verzichtet Oculus dafür auf die Versandkosten, auch für internationale Käufer.

Darüber hinaus bemängeln diverse Kunden, die die Virtual-Reality-Brille bereits erhalten haben, dass die Brille nach längerem Tragen Druckstellen beziehungsweise rote Hautreizungen im Gesicht hinterlässt.

Nutzungsbedingungen stehen in der Kritik

Insbesondere die fragwürdigen Nutzungsbedingungen sorgen für weiteren Ärger. So sammelt der Hersteller die IP, den Aufenthaltsort, die PC-Konfiguration, die aufgezeichneten Bewegungen und sogar die Körperform. Diese Daten dürfen auch an Dritte weitergeben werden. Natürlich behält sich das Facebook-Unternehmen auch das Schalten von personalisierter Werbung vor. Auch die Oculus-Software wird nicht von Kritik verschont, da diese mehr oder weniger ständig Daten an die Facebook-Server senden soll.

Die Kritik, das Facebook auch die Festplatten von Oculus-Entwicklern durchsuchen darf, hat sich im übrigen als Missverständnis entpuppt.

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