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Obama will Bürger anderer Länder vor Überwachung bewahren

Nach einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel im Weißen Haus äußerte sich US-Präsident Obama zu den NSA-Spionageaktivitäten. Er sprach sich für einen "Cyber-Dialog" mit Deutschland aus.

02.05.2014, 21:34 Uhr (Quelle: DPA)
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US-Präsident Barack Obama will Ausländer und Deutsche verstärkt vor massenhaften Spionageaktivitäten des Geheimdienstes NSA bewahren. Zusätzlich zu den bereits angekündigten Reformen der Geheimdienste setzten sich die USA für Transparenz und einen "Cyber-Dialog" mit Deutschland ein, sagte Obama nach einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Weißen Haus. Man sei aber noch nicht ganz auf einer Linie.

USA nehmen die Sorgen der Deutschen "sehr ernst"

"Gewöhnliche Deutsche sind nicht Ziel der laufenden Überwachung", versicherte Obama. "Deutschland ist einer unserer engsten Verbündeten und unserer engsten Freunde." Es schmerze ihn, dass die NSA-Aktivitäten das Verhältnis belastet hätten. Die USA würden die Sorgen der Deutschen "sehr ernst" nehmen und sich bemühen, deren Privatsphäre auch mit rechtlichen Grundlagen zu schützen.

(Jörg Schamberg)

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