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Oakley bringt Bluetooth-Brille

Die Razrwire kann per Bluetooth mit Handys oder PDAs kommunizieren und so als Headset genutzt werden.

30.07.2005, 08:01 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Der amerikanische Brillenhersteller Oakley hat sich wieder etwas besonderes einfallen lassen: Nachdem Lance Armstrong die MP3-Brille Thump bei der Tour 2004 bereits ausgiebig gestetet hat, bietet Oakley jetzt eine weiteres technisches Brillenhighlight nicht nur für Radsportler: Die Razwire-Brille wurde zusammen mit Motorola entwickelt und ist mit einem Bluetooth-Modul und Kopfhörern ausgestattet, mit dem die Brille auch als kabelloses Headset genutzt werden kann.
Wenn die Brille klingelt...
Die Headsetbrille ist zu den meisten Bluetooth-Handys kompatibel. Und auch an andere Bluetooth-Geräten wie Pocket-PCs kann die Brille andocken, um beispielsweise Musik abzuspielen. Dabei darf der Abstand der Brille von dem Gerät maximal 10 Meter betragen. Über insgesamt drei Knöpfe können die Lautstärke reguliert und Anrufe entgegengenommen werden. Der Akku reicht dabei für fünf Stunden Gesprächszeit oder 100 Stunden Standby. Aufgeladen werden kann die Razrwire über den USB-Port des PCs.
Oakley rühmt sich für den so genannten O-Luminum-Rahmen, der noch deutlich leichter als ein Titan-Gestell sein soll. Dennoch dürfte die Oakley deutlich schwerer als eine gewöhnliche Sonnenbrille sein, schließlich sorgen das Bleutooth-Mudol und die Kopfhörer für zusätzliches Gewicht. Die Augen schützt die Brille durch "XYZ"-Gläser, die laut Hersteller sämtliche UV-Anteile aus dem Sonnenlicht herausfiltern.
Teures Vergnügen
Ab August soll das Modell für einen Preis von rund 300 Dollar zunächst nur in den U.S.A. über Cingular Wireless vetrieben werden. In Deutschland wäre wahrscheinlich auch die Zielgruppe für die Brille deutlich kleiner: Bodyguards von reichen Promis, die dann nicht mehr in ihren Kragen, sondern in die Brille flüstern können.

(Klaus Wiesen)

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