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O<sub>2</sub> schmiedet europäische Allianz (Update: E-Plus dabei?)

02.10.2003, 11:51 Uhr
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Es reckt und streckt sich der Kleine - O2 bildet mit neun "führenden und unabhängigen" Mobilfunkanbietern die "Mobile Alliance". Was bei Vodafone Champions-League-verdächtig Eurocall und bei T-Mobile sogar WorldClasss heißt, reicht bei O2 aber dennoch nur zur Kreisklasse.
Amena (Spanien), O2 (Deutschland, Großbritannien und Irland), One (Österreich), Pannon GSM (Ungarn), sunrise (Schweiz), Telenor Mobil (Norwegen) und Wind (Italien) unterzeichneten gestern eine Vereinbarung, auf deren Grundlage Geschäfts- und Privatkunden in ganz Europa einheitliche Sprach- und Datendienste angeboten werden sollen.
Kunden werden unter anderem von vereinheitlichten GPRS- und MMS-Diensten profitieren. Mailbox und Kundenservice werden mit den vertrauten Kurzwahlmöglichkeiten erreichbar sein. Zudem wollen die Mitglieder in den Ländern der Allianz einen schnellen und einfachen Aufladevorgang für Prepaid-Karten einführen.
Die neue Allianz erreicht mehr als 40 Millionen Teilnehmer. Die Mitgliedsunternehmen wollen auch in den Bereichen Technologie, Einkauf und Vertrieb kooperieren. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen weitere wichtige Regionen hinzukommen.
Update
Unter Berufung auf einen Sprecher der E-Plus-Mutter KPN berichtet das Onlinemagazin finanzen.net, dass auch KPN der "Mobile Alliance" beitreten möchte, die sich um mmO2 gebildet hat.
Problematisch dabei ist, dass im wichtigen deutschen Markt zwei Anbieter in dieser Allianz vertreten wären: E-Plus und O2. Aber da Gerüchte über eine Fusion der beiden Netzbetreiber immer wieder die Runde machen, könnte sich auch dieses Problem irgendwann einmal erledigt haben.

(Peter Giesecke)

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