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O2 kann mit Homezone-Tarifen punkten

Von 5,8 Millionen Vertragskunden nutzen 4,1 Millionen einen der Genion-Tarife. Im zweiten Quartal des Jahres konnte o2 insgesamt 374.000 neue Kunden gewinnen. Davon entschieden sich 192.000 für einen Laufzeitvertrag.

30.07.2007, 11:43 Uhr
o2© Telefónica

Nach E-Plus hat heute auch die Konzernmutter des Mobilfunkers o2, die spanische Telefónica, die Geschäftszahlen für das zweite Quartal des laufenden Jahres vorgelegt. Anders als E-Plus konnte o2 demnach auch im lukrativen Vertragskundengeschäft deutlich zulegen.
Viele neue Vertragskunden
Insgesamt konnte o2 zwischen Anfang April und Ende Juni mit 374.000 zwar weniger Netto-Neukunden als E-Plus für die eigenen Produkte begeistern, allerdings wurden bei o2 deutlich mehr Vertragskunden an das Netz angeschlossen. Waren es bei E-Plus nur 55.000, brachte es o2 im zweiten Quartal auf 192.000. Die Zahl der Prepaidkunden stieg nach o2-Angaben um 182.000 an. Insgesamt telefonieren über das o2-Netz inzwischen 11,59 Millionen Kunden, 5,77 Millionen mit einem Laufzeitvertrag, 5,79 Millionen mit einer Prepaidkarte.
Von den Vertragskunden nutzen 4,1 Millionen das Homezone-Produkt Genion. Allein 1,3 Millionen davon setzen auf eines der neuen Genion S/M/L-Pakete. Über die beiden erfolgreichen Partnerschaften mit Tchibo und Hansenet erreicht o2 inzwischen mehr als eine Million Kunden. Tchibo erhöhte seine Kundenzahl im zweiten Quartal um 40.000 auf 913.000 und Hansenet verdoppelte seine Kundenzahl im gleichen Zeitraum auf 88.000 Kunden. Die Zahl der DSL-Kunden stieg nur leicht um 3.000 auf nun insgesamt 34.000 an. Eine neue Tarif-Offensive soll dabei helfen, die eigenen DSL-Pakete bekannter zu machen.
ARPU steigt wieder
Der Umsatz im Mobilfunkgeschäft ging im Vergleich zum zweiten Quartal 2006 um vier Prozent auf 727 Millionen Euro zurück. Positiv ist hingegen die Entwicklung gegenüber dem ersten Quartal des laufenden Jahres. In den ersten drei Monaten konnte o2 nur 697 Millionen Euro umsetzen. Ähnlich sieht der Trend beim durchschnittlichen Monatsumsatz pro Kunde (ARPU) aus. Lag der Ende Juni 2006 noch bei 24,20 Euro, waren es ein Jahr später nur noch 20,90 Euro. Das entspricht einem Minus von 14 Prozent. Ende des ersten Quartals dieses Jahres lag der ARPU bei 20,50 Euro. Während es Vertragskunden im zweiten Quartal auf durchschnittlich 35,20 Euro monatlich brachten, vertelefonierten Prepaidkunden nur 6,70 Euro. Das macht deutlich, wie wichtig Vertragskunden für das Geschäft sind.
Wieder leicht rückläufig ist der Datenanteil am Serviceumsatz. Betrug er Ende März noch 24,2 Prozent, waren es Ende Juni nur noch 23,8 Prozent. Die Zahl der verschickten SMS stieg wieder deutlich an. Zwischen April und Juni des laufenden Jahres wurden über das o2-Netz 741 Millionen Kurznachrichten versandt. Ein Quartal zuvor waren es 697 Millionen.

(Hayo Lücke)

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