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o2: International-Flatrates, Android-Handys und mehr

Neue Kunden durch neue Angebote. o2 hat sich für die kommenden Monate viel vorgenommen und hat einige Projekte in der Pipeline. Wir geben eine Übersicht zu den wichtigsten Neuerungen.

05.02.2009, 13:29 Uhr
o2© Telefónica

Die Zukunft liegt im mobilen Internet, da ist man sich bei o2 sicher. Unter anderem über ein neues Kombi-Paket namens Internet Home&Go - bestehend aus DSL-Anschluss und UMTS-Surf-Stick - soll die Zahl der Nutzer, die unterwegs auf das Internet zugreifen, in diesem Jahr verdreifacht werden. Doch es wird im Laufe der kommenden Monate noch weitere Neuerungen geben, wie o2-Marketing-Chef Lutz Schüler auf den "Innovation Days" in München verriet.
Neue International-Flatrates
So werden zum Beispiel alle DSL-Kunden von o2 die Möglichkeit bekommen, Flatrates für Telefonate in die Festnetze im Ausland zu bestellen. Losgehen soll es bereits Mitte Februar. Die International Flatrate 1 wird Festnetz-Anrufe in 22 Länder umfassen und monatlich vier Euro extra kosten. Alternativ wird es eine International Flatrate 2 für Telefonate in 25 Länder geben, die monatlich mit 15 Euro zu Buche schlägt. Laut Schüler sei es in der Vergangenheit immer wieder zu Anfragen nach derartigen Optionen gekommen, eine frühere Einführung sei aber an technischen Hürden gescheitert.
Kostenlose Loop-Hotline ab März
Gute Nachrichten gibt es auch für alle Nutzer einer Loop-Karte. Ab dem 3. März wird für Prepaidkunden von o2 eine kostenlose Hotline freigeschaltet. Loop-Kunden erreichen die Hotline weiterhin über die gewohnte Rufnummer 017955282. Bisher werden noch 39 Cent pro Minute berechnet. Schüler ist der Meinung, "die Dinge einfach" zu halten. Dazu gehört künftig offenbar auch, die Kosten nicht künstlich in die Höhe zu treiben. Mehr Geld soll in Zukunft auch erwirtschaftet werden, indem o2-Kunden mit dem Handy im Internet surfen. Bereits zwei Drittel der vom Netzbetreiber verkauften Mobiltelefone seien "voll internetfähig", so Schüler. Mit diesen Telefonen soll ab März auf ein runderneuertes Internet-2-Go-Portal zugegriffen werden können. Verbesserte Ladezeiten und personalisierte Funktionen seien nur zwei Neuerungen, die das Portal liefere. Wer sich beispielsweise einmal über das Handydisplay in einem sozialen Netzwerk anmeldet, soll dies kein zweites Mal tun müssen.
Android-Handys bei o2
Darüber hinaus wird o2 im laufenden Jahr neue Handys auf den Markt werfen. Neben neuen Xda-Modellen wie dem Orbit-Nachfolger Xda Guide soll es auch Endgeräte geben, die auf Basis des offenen Betriebssystems Google Android arbeiten. Schüler wollte sich nicht festlegen lassen, ab wann es erste Android-Handys bei o2 geben wird, am Rande der Veranstaltung wurde aber bekannt, dass in diesem Jahr mit etwa sechs bis acht Modellen geplant wird. Der Fokus liege grundsätzlich auf hochwertigen Handys, damit o2-Kunden die Möglichkeit haben, das mobile Internet zu nutzen.
Voraussichtlich ab März soll es darüber hinaus auch neue Netbook-Angebote geben. Auch damit möchte o2 die Verdreifachung der mobilen Internetkunden erreichen. Zwar ist man sich darüber im Klaren, dass Netbook-Subventionen viel Geld kosten, man wolle jedoch dem Trend am Markt folgen. In Kombination mit einer UMTS-Flatrate wird es Netbooks zu einem Komplettpreis von 35 Euro monatlich geben. Ein ähnliches Netbook-Angebot bietet zum Beispiel auch E-Plus an.
Neuartige Speicherlösung
Noch Zukunftsmusik ist eine neue Speicherlösung, die voraussichtlich im Laufe des vierten Quartals zu haben sein wird. Per Bluetooth stellt eine kleine Box Verbindungen zum Notebook oder Handy her und überträgt kabellos Inhalte wie Fotos oder Videos über das o2-Mobilfunknetz auf einen Online-Speicher. Um die Bilder übertragen und an jedem beliebigen Ort wieder abrufen zu können, wird nach o2-Angaben keine zusätzliche Software benötigt. Die Kosten sollen bei etwa fünf Euro im Monat liegen.

(Hayo Lücke)

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