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o2 funkt auf neuen Frequenzen

Ab sofort wird o2 auch Basisstationen im Frequenzbereich von 900 Megahertz in Bertrieb nehmen, um vor allem auf dem Land eine bessere Flächenabdeckung gewährleisten zu können.

02.08.2006, 10:48 Uhr
o2© Telefónica

Um vor allem in ländlichen Regionen den GSM-Netzausbau zu optimieren, wird der Münchner Netzbetreiber o2 ab sofort auch Basisstationen im Frequenzbereich von 900 Megahertz in Betrieb nehmen. Bisher funkten in diesem Bereich nur die D-Netze von T-Mobile und Vodafone, künftig wollen aber auch die E-Netz-Betreiber das kostengünstigere Frequenzband nutzen.
Die Bundesnetzagentur hatte o2 Anfang des Jahres neues Frequenzen im Bereich 900 Megahertz für GSM-Netze zugeteilt. Genau genommen handelt es sich hierbei um Frequenzen im E-GSM-Bereich, der an das bisher schon von den D-Netzen genutzte Band um 900 Megahertz angrenzt. Im Gegenzug gibt o2 einige bisherige 1800-Megahertz-Frequenzen ab.
o2 umgeht Zuteilungsverfahren
Bisher wurde der E-GSM-Bereich für militärische Zwecke genutzt, wurde mit Unterstützung der Politik allerdings vorzeitig freigegeben. Da o2 sich die neuen Frequenzen im Rahmen eines Frequenztauschs sicherte, war kein förmliches Vergabeverfahren, das heißt keine Bewerbung und keine Versteigerung notwendig. o2 habe nun die Möglichkeit, das Mobilfunknetze effizient und günstig auszubauen, so Dietrich Beese, Geschäftsführer Corporate Affairs & Communications bei o2.

(Hayo Lücke)

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