5G-Netzausbau

O2 baut 5G-Netz rasant aus: In diesen 60 Städten ist 5G verfügbar

Der Ausbau des O2 5G-Netzes kommt nach einem späten Start nun laut Telefónica Deutschland schnell voran. Bis Ende des Jahres sollen Tausende weitere 5G-Antennen funken.

Jörg Schamberg, 20.05.2021, 09:48 Uhr
5G Smartphone© Liridon / Adobe Stock

Der Mobilfunknetzbetreiber Telefónica Deutschland hatte den Ausbau seines 5G-Netzes erst im vergangenen Herbst begonnen und damit deutlich später als die beiden Konkurrenten Deutsche Telekom und Vodafone. In diesem Jahr will der Münchener Anbieter den 5G-Ausbau aber unter Hochdruck vorantreiben. Bis Ende 2021 sollen über 30 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mit 5G versorgt werden, bis 2025 ist eine 5G-Versorgung der gesamten Bevölkerung geplant. In diesem Jahr investiert Telefónica Deutschland rund 1,3 Milliarden Euro in den Ausbau des O2-Netzes (Handytarife von O2) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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5G-Netz von O2 wächst schnell

Der 5G-Ausbau von Telefónica war zunächst in den fünf Großstädten Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt gestartet worden. Nun kommen immer weitere Orte hinzu. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, seien das O2 5G-Netz in den vergangenen sechs Wochen auf rund 1.300 5G-Antennen auf der 3,6 GHz Frequenz gewachsen. Das Netz sei sowohl in bereits bestehenden 5G-Städten weiter ausgebaut als auch 5G in weiteren Städten gestartet. In Berlin würden auf 3,6 GHz bereits über 250 5G-Antennen funken, in Hamburg sind es über 120 sowie in Köln, München und Stuttgart jeweils über 100.

An den Start ging das 5G-Netz von O2 zudem in den vergangenen Wochen unter anderem in Augsburg und Ingolstadt (Bayern), Aachen, Gelsenkirchen und Schwerte (Nordrhein-Westfalen) sowie Sindelfingen, Affalterbach und Marbach am Neckar (Baden-Württemberg). Außerdem gebe es erste 5G-Sender auch in Wiesbaden (Hessen) und Mainz (Rheinland-Pfalz).

Tausende weitere 5G-Antennen noch für 2021 geplant

Für dieses Jahr soll das 5G-Netz um 5.000 weitere 5G-Antennen im 3,6 GHz-Bereich erweitert werden. Auf anderen Frequenzen würden zudem bis Ende 2021 mehrere Tausend zusätzliche 5G-Antennen hinzukommen. Durch Nutzung von 5G auf der 700 MHz-Frequenz könne O2 den schnellen Mobilfunkstandard weiter in die Fläche bringen. Davon würden auch ländliche Regionen profitieren. Im Bereich von 1.800 MHz setzt der Mobilfunknetzbetreiber auf Dynamic Spectrum Sharing (DSS). Diese Technologie ermöglicht die parallele Aussendung von LTE und 5G an einem Standort.

In diesen 60 Städten funkt das O2-Netz per 5G auf 3,6 GHz

  • Aachen, Affalterbach, Altdorf bei Nürnberg, Ansbach, Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bietigheim-Bissingen, Bochum, Bonn, Dachau, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Essen, Fellbach, Feucht, Flensburg, Frankfurt, Fürth,
  • Gelsenkirchen, Gerlingen, Hamburg, Heidelberg, Heilbronn, Herne, Herzogenaurach, Ingolstadt, Ismaning, Karlsruhe, Köln, Landsberg am Lech, Leinfelden-Echterdingen, Leonberg, Mainz, Mannheim, Marbach am Neckar, Mönchengladbach, München, Münster,
  • Neubiberg, Neuhausen ob Eck, Nürnberg, Oberasbach, Potsdam, Rosenheim, Röthenbach an der Pegnitz, Rückersdorf, Schwerte, Sindelfingen, Steinheim an der Murr, Stuttgart, Unterföhring, Waiblingen, Weinstadt, Wendelstein (Forst Kleinschwarzenlohe), Wiesbaden, Wuppertal und Zirndorf.

5G Standalone-Kernnetz in Betrieb

Telefónica Deutschland hat zudem das eigene, neue 5G Standalone-Kernnetz in Betrieb genommen, das technisch ganz ohne Rückgriff auf das LTE-Netz auskommt. Die 5G Standalone-Server im Münchener Rechenzentrum seien bereits über 5G-Antennen mit dem O2 Livenetz verbunden. Die Vorteile von 5G Standalone seien unter anderem noch geringere Latenzzeiten sowie höhere Datenraten im Gigabitbereich. Das seien wichtige Punkte für Anwendungen wie Mobile Gaming oder Virtual Reality. Bis zum Sommer dieses Jahres soll das 5G-Kernnetz bundesweit in allen eigenen Rechenzentren implementiert werden.

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