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Nvidia: Auf Fermi folgen Kepler und Maxwell

Auf der GPU Technology Conference verriet Nvidia die Codenamen der kommenden Grafik-Generationen, die Fermi bei der Leistung pro Watt überflügeln sollen und neue Features integrieren.

22.09.2010, 17:01 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Der Grafikprozessor-Hersteller Nvidia veranstaltet zurzeit im kalifornischen San Jose die dreitägige GPU Technology Conference, kurz GTC, und hat am ersten Tag schon einen Ausblick auf die Nachfolger der aktuellen Fermi-Architektur gegeben.

Ausblick auf die nächsten Generationen

Auf die Grafikkarten auf Fermi-Basis, die im vergangenen Jahr als Nachfolger von Tesla eingeführt wurden, soll im kommenden Jahr Kepler folgen. Kepler wird laut Jen-Hsun Huang, Geschäftsführer von Nvidia, verglichen mit Tesla die zwei- bis vierfache Leistung in Double Precision Gigaflops pro Watt liefern und im 28-Nanometer-Verfahren gefertigt. In die Forschung und Entwicklung will der Hersteller einige Milliarden US-Dollar investieren. Der nächste Schritt ist für 2013 geplant und läuft unter dem Codenamen Maxwell. Diese Generation soll wiederum die 14- bis 16-fache Leistung der Tesla-Chips erreichen können. Jede Klasse wird neue Features integrieren, als mögliche Beispiele nannte Nvidia virtuellen Speicher und Preemption - die Möglichkeit, aktuell laufende Prozesse zu stoppen, um anderen Aufgaben den Vorrang zu geben. Zudem sollen die kommenden Chips unabhängiger vom Prozessor arbeiten.

Ein weiterer Punkt auf der GTC waren grafikbeschleunigte 3D-Darstellungen im Browser. Der Mozilla-Ingenieur Vladimir Vukicevic berichtete, dass künftige Versionen der Browser Firefox und Chrome sowie eventuell auch Safari die WebGL-Schnittstelle integrieren werden, um 3D-Anwendungen innerhalb des Browsers anzeigen zu können.

(Saskia Brintrup)

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