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Notebooks mit Wechselgrafik und MSI Dauerläufer

Die neuen Notebooks von Asus und Medion trumpfen mit der aktuellen Grafikwechseltechnik Nvidia Optimus auf, Medion hat zudem ein Wechsellaufwerk verbaut. Währenddessen startet das MSI Wind U160 mit einer rekordverdächtigen Akkulaufzeit von 15 Stunden.

13.02.2010, 15:39 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Das auf der CES gezeigte MSI Wind U160 hat zwar bereits einen Design-Award erhalten, war aber bislang noch nicht erhältlich. Jetzt startet das kleine, hübsche Netbook. Weitere Neuigkeiten aus der Produktsparte der tragbaren Rechner gibt es von Asus und Medion, die jeweils ein Notebook mit Wechselgrafik angekündigt haben. Das Medion Gerät liefert außerdem ein sehr praktisches Feature: das Laufwerk lässt sich einfach herausnehmen und durch einen Datenspeicher ersetzen.
MSI Wind U160: 15-Stunden-Netbook
Das MSI Wind U160 mit silberfarbenen Scharnieren, Chiclet Tastatur und Gehäuse in Hochglanzoptik war in Las Vegas mit einer neunstündigen Akkulaufzeit angepriesen worden, jetzt spricht der auch für Mainboards bekannte Hersteller sogar von 15 Stunden. Trotzdem hat das Netbook keine Figurprobleme, die durch einen üppigen Akku verursacht werden. Das 6-Zellen-Exemplar pumpt den 10-Zöller mit LED-Hintergrundbeleuchtung nur auf 1,2 Kilogramm (kg) Gewicht und eine Höhe von 2,5 Zentimetern (cm) auf. Laut MSI ist das Wind U160 damit das dünnste Netbook mit einem Intel Atom N450 Prozessor. Neben dem 1,66 Gigahertz-Modell (GHz), dessen Leistung wir anhand des MSI Wind U135 Netbooks testen konnten, liefert das Mini-Notebook die bereits erwähnten Zutaten wie 160 oder 250 Gigabyte (GB) Speicherplatz und ein GB Arbeitsspeicher. Dieser kann auf bis zu zwei GB erweitert werden, indem eine Schraube an der Unterseite gelöst wird.
Das U160 wird mit schwarzem oder goldfarbenem Gehäuse gefertigt, in Deutschland aber nur in Schwarz angeboten. Die Preise beginnen bei 349 Euro, gegen einen Aufpreis winkt auch eine UMTS-Unterstützung.
Asus N71JV-TY012V
Das neue Asus N71 Notebook mit 17,3-Zoll-Display mit 1600x900 Pixeln und LED-Licht schmückt sich mit der komplizierten Bezeichnung N71JV-TY012V und integriert zwei neue Features: eine USB 3.0-Schnittstelle und Nvidia Optimus für den Wechsel zwischen Onboardgrafik und dedizierter Grafikkarte. An sich ist diese Hybridlösung nichts Neues, bei der kürzlich vorgestellten neuen Technik soll der Anwender von der automatischen Umschaltung aber nichts mitbekommen. Um Energie zu sparen, läuft das Notebook zum Beispiel beim Internet-Surfen im Onboard-Betrieb, sobald Spiele oder Videos hinzukommen, geht der Stab an die Grafikkarte über – in diesem Fall eine Nvidia GeForce GT 325M mit einem GB Speicher. Des Weiteren beherbergt das N71JV-TY012V einen Intel Core i5-430M Prozessor mit 2,26 GHz, vier GB DDR3-RAM und eine 500-GB-Festplatte. Ein 8-fach DVD-Brenner, drei USB 2.0-Ports, HDMI, D-Sub (VGA) für einen Monitor und eSATA runden die Bestückung ab. Zur Kommunikation sind Gigabit LAN, WLAN 802.11 b/g/n und Bluetooth verbaut. Asus verkauft das 3,3 kg schwere und etwa 42x28x3,7 bis 4,1 cm große Notebook ab der Monatsmitte für 949 Euro. Als Betriebssystem ist die 64-bit-Variante von Windows 7 Home Premium vorinstalliert.
Medion Akoya P6622
Auch der Neuzugang Akoya P6622 von Medion setzt auf Nvidia Optimus und kombiniert dazu eine GeForce 310M. Die CPU des 15,6-Zöllers mit High Definition Auflösung von 1366x768 Bildpunkten und LEDs stammt ebenfalls aus der Core i-Reihe: ein Core i3-350M mit 2,26 GHz. Leistungsreserven bieten zudem vier GB DDR3-Arbeitsspeicher und eine 500-GB-Festplatte. Eine Besonderheit stellt der Laufwerksschacht dar. Der Hersteller hat diesen mit einem 8-fach DVD-Brenner besetzt, der allerdings einfach herausgenommen werden kann, um so schnell und unkompliziert Platz für eine weitere Festplatte oder ein anderes Modul zu schaffen. Medion verkauft hierzu im hauseigenen Onlineshop einen Datenspeicher mit 500 GB und einen Subwoofer als Zubehör. Ein weiteres Notebook mit einem ähnlichen Bonbon wäre das Alienware Area-51 m15x (Test).
6-Eck mit Special-Feature
Auf eine 1,3 Megapixel starke Webcam und einen Multitouch-Mausersatz muss der Käufer des gelackten P6622 im Look gebürsteten Metalls ebenso wenig verzichten. Ungewöhnlich ist die Gehäuseform, die durch die abgeschrägten Kanten einem Sechseck entspricht. Hinzu kommen Gigabit LAN und WLAN, Bluetooth erwähnt Medion hingegen nicht. An Schnittstellen sind drei USB-Ports, eine eSATA/USB-Kombination, HDMI, D-Sub, SPDIF sowie die üblichen Anschlüsse für einen Kopfhörer und ein Mikrofon vorhanden.
Das neue 2,9 kg schwere Medion Design Notebook soll ab dem 18. Februar für rund 600 Euro bereit stehen. Als Betriebssystem dient auch bei diesem Modell Windows 7 in der Home Premium Edition. Der Lieferumfang sponsort neben einem 8-Zellen-Akku auch eine Notebook-Maus.

(Saskia Brintrup)

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