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Notebooks: HP ändert Design, Toshiba aktualisiert

HP hat seinen Envy Notebooks ein neues Design beschert: Die Laptops mit 15,6 oder 17,3 Zoll großem Display stecken nun im hübschen Alu-Gehäuse. Toshiba betreibt währenddessen Modellpflege und bietet mehr als 30 neue Konfigurationen an.

20.11.2011, 13:01 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Rund eine Woche nachdem Toshiba sein erstes Ultrabook, das Satellite Z830-10J für 1.099 Euro, in den Handel gebracht hat, stellte Hewlett-Packard (HP) mit dem Folio 13 ebenfalls einen dünnen Laptop aus der neuen Geräteklasse vor. Doch das sind nicht die einzigen Notebook-News von HP; auch die Serien Envy und Pavilion werden verstärkt beziehungsweise runderneuert. Toshiba wiederum hat sich seinen Consumer-Notebook-Serien zugewandt und mehr als 30 neue Varianten ins Programm aufgenommen.

HP Envy 15 und Envy 17: Alu trifft auf rote Details

Die Envy Notebooks von HP haben ein neues Design erhalten und treten nun als Envy 15 und 17 im silberfarbenen Metallgehäuse mit roten Akzenten und schwarzem Deckel auf. Eine Tastaturbeleuchtung soll mit Hilfe eines Sensors selbständig eingeschaltet werden, sobald der Nutzer sich dem Notebook nähert, und sich auch wieder abschalten können, wenn sie nicht benötigt wird. Die Laptops mit 15,6 beziehungsweise 17,3 Zoll großem Bildschirm sind mit HD- oder Full-HD-Auflösung zu haben, das Envy 17 steht zudem als 3D-Version mit aktiver Shutter-Brille bereit. Alle Varianten beziehen ihre Rechenkraft aus einem Intel Core i7 Quad-Core-Prozessor der Generation Sandy Bridge. Unterstützt werden zudem bis zu 16 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher. Optional lassen sich die hübschen Geräte mit einer dedizierten Grafikkarte von AMD mit 1 GB Speicher und einem Blu-ray-Laufwerk bestücken. Zwei USB-3.0-Ports, USB 2.0, HDMI, DisplayPort, ein 2-in-1 Kartenleser und eine Webcam bilden die Basis, der 17-Zöller bringt USB 3.0 und DisplayPort in zweifacher Ausführung mit. Ebenfalls nur beim Envy 17 verfügbar sind bis zu zwei Terabyte-Festplatten oder eine SSD mit einer Speicherkapazität von 128 GB. Die Akkulaufzeit des Envy 15 soll bei bis zu 6,5 Stunden liegen, die des Envy 17 bei bis zu 8 Stunden.

Ähnlich wie Asus mit den Notebooks der N-Serie, wie dem N55SF (Test), spricht HP mit seinen Neuzugängen vor allem Musikbegeisterte an. Für das 6.1-Audio-System hat sich der Hersteller Hilfe bei Beats by Dr. Dre gesucht: Die amerikanische Akustik-Marke gehört mittlerweile mehrheitlich zu HTC und sorgt zum Beispiel im HTC Sensation XE für besondere Klänge. Im Envy 15 und 17 zeigt sich die Integration durch ein analoges Steuerrädchen für die Lautstärke.

HP Pavilion dm4 mit Subwoofer

Im 14-Zoll-Format kommt das silberfarbene, entspiegelte HP Pavilion dm4 im Alu-Gehäuse daher, das mobile Anwender bis zu 7 Stunden lang zur Verfügung stehen soll, bevor der Akku aufgeladen werden muss. Als Pavilion dm4 Beats Edition nähert sich das Subnotebook sound-technisch den Envy-Laptops an und grenzt sich optisch durch einen schwarz-roten Look und eine Beleuchtung für die Tastatur ab. Einen Subwoofer spendiert jedoch auch die herkömmliche Variante. Im Innern verrichtet ein Intel Core Prozessor mit integrierter Grafiklösung seinen Dienst, muss mehr Leistung her, stehen auch Konfigurationen mit einer AMD Grafikkarte bereit. Die Festplatte speichert bis zu ein Terabyte, ein DVD-Brenner ist ebenso vorhanden. An Schnittstellen liefert das Pavilion dm4 drei USB-Ports, HDMI und D-Sub für einen Monitor oder Beamer.

Bislang nannte HP lediglich die Starttermine und Preise für die USA. Die neuen Envy-Geräte gehen – wie auch das Ultrabook – am 7. Dezember in den Verkauf und kosten zwischen 1.099,99 und 1.599,99 Dollar aufwärts, was etwa 820 bis 1.200 Euro entspricht. Die Pavilion dm4 Notebooks folgen am 18. Dezember zu Preisen ab 629,99 und 899,99 US-Dollar (470 und 670 Euro). Auf der deutschen HP-Website ist zurzeit nur das neue Envy 17 ab 1.299 Euro zu finden. Sobald uns weitere Informationen zur Verfügbarkeit und den Preisen für den deutschen Markt vorliegen, werden wir sie an dieser Stelle nachreichen.

Toshibas Modellpflege erstreckt sich auf die Privatnutzerserien vom Netbook mit 10,1 Zoll kleinem Display bis hin zum Desktop-Ersatz mit 17,3-Zoll-Bildschirm.

Toshiba Netbooks mit AMD oder Intel Prozessor

Die soundstarke Fustion-Netbook-Reihe Toshiba NB550D (Test) ergänzt der japanische Hersteller um zwei neue Geräte mit AMD C60 APU mit 1,3 Gigahertz (GHz) und integrierter Radeon HD 6290 Grafik – eins in Blau (NB550D-112) und eins in Orange (NB550D-11D). Der Verkaufspreis liegt nach wie vor bei 349 Euro und auch an der übrigen Bestückung hat sich nichts geändert. Wer einen Intel Prozessor bevorzugt, findet zum gleichen Preis mit dem NB500-13F eine Variante mit Atom N455 Prozessor mit 1,66 GHz und Intel GMA 3150 Grafikchip vor, die im metallikbraunen Gehäuse steckt.

Satellite R830-1F6: Leichtgewicht mit SSD

Für mobile Anwender dürfte das Satellite R830-1F6 mit entspiegeltem 13,3-Zoll-Display mit 1.366x768 Pixeln interessant sein. Das Subnotebook wiegt lediglich rund 1,5 Kilogramm und soll eine Akkulaufzeit von bis zu 9 Stunden bieten, ist mit einem Intel Core i5-2435M Prozessor mit 2,4 GHz und HD 3000 Grafikchip aber dennoch ausreichend stark bestückt. Gegenüber Modellen mit herkömmlicher Festplatte kann das Notebook dank SSD zudem mit schnelleren Programmstarts punkten; die Speicherkapazität liegt bei 256 GB. Abgerundet wird die Ausstattung unter anderem durch 4 GB Arbeitsspeicher, ein DVD-Laufwerk, USB 3.0, eSATA/USB, Gigabit LAN, WLAN 802.11 b/g/n und Bluetooth. Mit einem Preis von 1.349 Euro ist der schwarze Windows-7-Laptop (Home Premium 64 bit) kein Schnäppchen, ein Grund für den hohen Preis wird das stabile Magnesiumgehäuse sein, das laut Toshiba auch bei einem Sturz aus bis zu 76 Zentimetern Höhe oder einer Belastung von maximal 100 Kilogramm vor einem Datenverlust schützt.

Die bereits vor rund drei Wochen aufgestockten Serien Satellite P775 mit 17,3-Zoll-Display sowie P750 im 15,6-Zoll-Format hat Toshiba erneut erweitert. Den 17-Zöller gibt es jetzt als Variante mit Intel Core i7-2670QM mit 2,2 GHz und Nvidia Optimus: Als Wechselpartner für die in die CPU integrierte Grafik steht eine Nvidia GeForce GT 540M Grafikkarte mit 2 GB Speicher bereit. Das 15,6-Zoll-Gerät für 1.049 Euro ist reich an Multimedia-Komponenten. Neben einem identischen Prozessor-Grafik-Gespann lockt das Notebook mit einem Blu-ray-Spieler und einem TV-Tuner für DVB-T und analoges Fernsehen. Beide Serien verfügen darüber hinaus über eine Tastaturbeleuchtung.

Besonders tüchtig war Toshiba bei den Satellite-Reihen L775(D) und L770(D) mit 17,3-Zoll-Display sowie den 15,6-Zöllern L750(D) und hat insgesamt 15 neue Geräte für Multimedia-Freunde vorgestellt. Ob mit Intel- oder AMD-CPU, mit weißem, rotem, grauem oder schwarzem Gehäuse – die Geräte- und Preisspanne von 499 bis 799 Euro liefert eine Vielzahl von Kombinationen. Einsteiger oder Office-Anwender, die nach einem günstigen Laptop Ausschau halten, werden mit 13 neuen Konfigurationen aus den C-Serien versorgt, die sowohl im 15- als auch im 17-Zoll-Format zu haben sind. Die Preise beginnen bei 399 Euro mit AMD Dual-Core-Prozessor beziehungsweise 549 Euro mit einem Intel Pentium.

Wer sich einen Überblick über alle verfügbaren Konfigurationen der Notebook-Serien von Toshiba verschaffen möchte, findet alle Modelle in Tabellenform auf der Toshiba-Website. Die neuen Konfigurationen sind entsprechend kennzeichnet.

(Saskia Brintrup)

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