Notebooks

Notebook-Überblick: MSI, Toshiba und mySN

So langsam kommen die auf der CES gezeigten Hardware-Highlights in den Handel – darunter die DirectX-11-Notebooks von MSI sowie Blu-ray-Modelle, Touch-Subnotebooks und ein Netbook von Toshiba.

19.02.2010, 12:47 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

In dieser Woche wurden nicht nur haufenweise neue Smartphones auf dem Mobile World Congress vorgestellt, auch neue Notebooks sind auf dem Weg in die Läden. MSI, mySN Schenker-Notebook und Toshiba haben vor allem die Freunde des Computer-Spiels im Visier und bringen Geräte mit DirectX-11-Grafikkarten, Chips im SLI-Verbund oder Blu-ray-Laufwerk heraus. Toshiba hat sich außerdem in der Netbook-Entwicklungsabteilung betätigt und das NB305 sowie das erste Exemplar der Qosmio F60-Serie hervorgebracht. Auch ein Subnotebook mit Touchscreen bringt sich in Stellung. Viele der Rechner zeigten sich bereits auf der CES in Las Vegas im Januar zum ersten Mal.

Notebooks im Überblick:

  1. MSI Notebooks
  2. mySN XMG8.c und Toshiba Netbook
  3. U500 mit Touchscreen, Qosmio F60 und X500

MSI GX640 und GX740

MSI schickt nun die zwei auf der CES angekündigten GX-Notebooks mit den neuen DirectX-11-Karten aus der ATI 5000-Reihe an den Start. Je nach Vorliebe in Bezug auf die Displaygröße, die Grafikleistung und die Transportfähigkeit stehen dem Anwender zwei Größen zur Verfügung. Sowohl das 17-Zoll-Gerät GX740 als auch der 15,4-Zöller GX640 setzen auf das 16:10-Format mit 1.680x1.050 Bildpunkten und einen Intel HM55-Chipsatz. Auf dem Prozessor-Steckplatz befindet sich entweder ein Intel Core i5-430M mit 2x2,26 Gigahertz (GHz) oder ein Core i7-720QM mit 4x1,6 GHz. Variatonsmöglichkeiten gibt es außerdem beim Arbeitsspeicher und der Speicherkapazität, die zwischen vier und acht Gigabyte (GB) beziehungsweise 500 bis 640 GB schwanken. Um den RAM vollständig nutzen zu können, ist Windows 7 Home Premium in der 64-bit Version vorinstalliert.

Mit oder ohne Blu-ray

Das Laufwerk ist ebenso variabel und tritt entweder als DVD-Brenner oder Blu-ray-Spieler auf. Ein fester Bestandteil sind im GX740 eine ATI Radeon HD5870 mit einem GB GDDR5-Speicher sowie ein Subwoofer, das kleinere Notebook hat den Sound-Verstärker ausgelassen und bedient sich stattdessen an einer HD5850. Im gemeinsamen Hardwarepool schwimmen eine 2-Megapixel-Webcam, ein Kartenleser für vier Speicherkarten-Formate und ein 9-Zellen-Akku. Auch die Schnittstellen entsprechen sich. An Bord sind drei USB-Ports, davon einmal gleichzeitig eSATA, FireWire, HDMI, VGA (D-Sub), Gigabit LAN, WLAN 802.11 b/g/n und Bluetooth.

MSI verkauft beide Notebooks mit einer zweijährigen Garantie und einer Gaming-Maus ab März. Das etwa 3,2 Kilogramm (kg) schwere GX740 steht ab 1099 Euro bereit, das 2,7 kg leichte GX640 ist 50 Euro günstiger und soll mit einer Dicke von 2,8 Zentimetern (cm) eines der dünnsten Gaming-Notebooks sein.

mySN XMG8.c zum konfigurieren

Das nächste Gaming-Häppchen steuert Schenker-Notebook bei, verzichtet aber auf DirectX 11. Im mySN XMG8.c rotieren zwei Nvidia GTX 285M im SLI-Verbund mit insgesamt zwei GB GDDR3-Speicher. Zusammen mit dem 18,4 Zoll großen Display mit Full High Definition Auflösung im 16:9 Format kommt das 5,6 kg schwere und rund 44x30x4,4 cm große Gerät auch als Desktop-Ersatz infrage. Bei Komponenten wie Prozessor, Arbeitsspeicher, diverser Festplatten und Zubehör wie einem Blu-ray-Laufwerk oder einem TV-Tuner hat der Kunde wie gewohnt freie Hand und kann nach Belieben und Budget seine Bestellung zusammenfügen. Im Lager des Herstellers tummeln sich zum Beispiel Intel Core i7-Prozessoren und auch SSDs (Solid State Drive) mit bis zu 256 GB. 5.1-Sound über fünf Lautsprecher und einen Subwoofer gibt es standardmäßig dazu. Die Laufzeit des 8-Zellen-Akkus gibt Schenker-Notebook mit etwa 1,5 Stunden an, je nach Hardware-Zusammenstellung dürfte diese aber noch schrumpfen. Das mySN XMG8.c ist ab sofort ab 1719 Euro im Onlineshop des Herstellers unter mysn.de zu haben. Wer möchte, kann die mySN-Notebooks auch ohne Betriebssystem bestellen.

Das Toshiba NB305 kommt

Toshiba kündigte auf der CES das NB300/305 Netbook und das Qosmio F60, ein Blu-ray-Gerät, an. Jetzt starten die neuen Modelle. Wie wir bereits berichteten, besteht das Innenleben des neuen 10,1-Zoll-Netbooks aus Intels neuem Atom N450 Prozessor mit 1,66 GHz, den wir zwischenzeitlich beim MSI Wind U135 testen konnten. Wie andere neue Mini-Rechner integriert auch das NB305 eine LED-Hintergrundbeleuchtung, Bluetooth und WLAN nach den aktuellen Funkstandards, den eigenen Charakter machen die Akkulaufzeit von bis zu elf Stunden und der 3D-Bewegungssensor aus, der die 250-GB-Festplatte bei einer Erschütterung schützt. Das erste 1,33 kg schwere Familienmitglied der neuen Toshiba Netbooks kommt mit weißem Gehäuse, Multitouch-Pad und Windows 7 Starter für 449 Euro in die Läden.

Premiere feiert darüber hinaus das Qosmio F60 als F60-10X im 15,6-Zoll-Format mit HD-Display und Blu-ray-Laufwerk. Im roten Hochglanz-Gehäuse wurden ein Intel Core i3-330M Prozessor mit 2,13 GHz, vier GB RAM und eine SATA-Festplatte mit 320 GB einsortiert. Als Verantwortliche für die Grafik-Abteilung hat Toshiba eine Nvidia GeForce GT 330M mit einem GB eigenem Speicher angestellt, für den Klang greift der japanische Hersteller wieder auf die bewährten Lautsprecher von Harman Kardon zurück. Auch das 899-Euro-Gerät mit Windows 7 Home Premium 64-bit kommt mit Festplatten-Sensor, ein nettes Feature ist zudem Resolution + zum Aufhübschen von Videos. Dass dies tatsächlich etwas bringt, zeigte das Satellite P500-12E im Test.

U500 jetzt mit Touchscreen

Auch das Satellite U500 (Test) war bereits in unserer Redaktion zu Besuch, jetzt hat das robuste 13,3-Zoll-Notebook mit Amboss-Design in der Version U500-1F7 für 949 Euro aber einen Touchscreen mit Multigesten-Steuerung erhalten. Die Ausführung U500-1D6 für 899 Euro ersetzt derweil die Onboardgrafik mit der Nvidia GeForce G310M durch eine dedizierte Grafikkarte. Im Vergleich zu unserem Testgerät U500-121 hat Toshiba außerdem den Intel Core 2 Duo gegen neue Core i CPUs getauscht.

Neues Qosmio X500

Die übrigen neuen Notebook-Modelle stammen aus Serien, die schon am Markt verfügbar sind. So wurde zum Beispiel die Subnotebook-Linie Satellite T110 um das T110-10X für 549 Euro ergänzt und die Satellite A500 TV-Laptops verstärken sich mit dem A500-1GL mit 16-Zoll-Bildschirm für 799 Euro. Aus der hohen Preisklasse stellt sich das Qosmio X500-121 für 1649 Euro mit Intel Core i7-720QM Quad-Core-Prozessor und Nvidia GeForce GTS 360 vor. Ein Leckerbissen ist das Blu-ray-Laufwerk, das die Medien für HD-Filme nicht nur lesen, sondern auch beschreiben kann. Die 18,4-Zoll-Serie im schwarz-roten Rauten-Look für Gamer stellte der Toshiba-Konzern im Herbst vor.

Toshiba gewährt auf die Notebooks ein Jahr Garantie sowie kostenlos ein weiteres Jahr bei Registrierung.

(Saskia Brintrup)

Kommentieren Forum
Zum Seitenanfang