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Notebook-News von Acer, Panasonic und Toshiba

Acer hat sein Aspire One Netbook mit Android und Windows 7 in sommerlichen Farbtönen sowie neue TravelMate-Notebooks vorgestellt, Panasonic aktualisiert das Convertible-Laptop CF-C1 und Toshiba stärkt seine Business-Notebooks mit Core-i7-CPUs und SSDs.

03.07.2011, 13:01 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

In dieser Woche haben die Notebook-Hersteller vor allem berufliche Nutzer mit neuen Modellen bedacht. Sowohl Acer als auch Toshiba starten mit neuen Business-Laptops und auch das aktualisierte Convertible-Notebook von Panasonic dient als Arbeitsgerät. Der Consumer-Bereich geht aber nicht ganz leer aus: Acer hat einen Nachfolger für das Aspire One Happy mit Android hervorgebracht.

Acer Aspire One Happy 2

Die Happy-Varianten der Acer Netbooks schenken den Großteil der Aufmerksamkeit ihrem Aussehen. Die Neuauflage Aspire One Happy 2 tauscht die Gehäusefarben Pink, Grün, Blau und Violett gegen sommerliches Gelb, Orange, helles Rot und Blau, enthält aber auch andere Hardware als die Vorgänger. Anstelle eines Intel Atom N450 Prozessors werkelt nun – je nach Konfiguration – ein Atom N455 oder N475 mit einem Kern und 1,66 beziehungsweise 1,83 Gigahertz (GHz) im Netbook, Ausführungen mit dem Dual-Core-Atom N570 mit 1,66 GHz sind ebenfalls verfügbar. Grafikchip ist in jedem Fall ein Intel GMA 3150. Gelegenheit zur Auswahl anhand persönlicher Vorlieben bietet auch das 10,1-Zoll-Display mit 1.024x600 Bildpunkten: Es steht in entspiegelter und glänzender Variante bereit.

Genau wie die erste Happy-Reihe bietet auch die zweite Generation die Möglichkeit, anstelle von Windows 7 Starter Andoid zu booten, um schneller auf das Internet zuzugreifen. Die weiteren Eckdaten entsprechen dem gängigen Netbook-Standard und reichen von 1 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher über maximal 250 GB Speicherplatz bis hin zu LAN, WLAN 802.11 b/g/n und Bluetooth 3.0. Mit einem 3-Zellen-Akku hält das Aspire One Happy 2 laut Acer bis zu vier Stunden durch und wiegt 1,2 Kilogramm (kg). Mit einem Akku doppelter Stärke verdoppelt sich auch die Laufzeit, das Gewicht steigt auf 1,3 kg. Acer verkauft die bunten Netbooks ab 279 Euro inklusive einjähriger Garantie. Farblich passende Mäuse werden als Zubehör angeboten.

Neue TravelMate-Serien

Ausschließlich mit mattem Bildschirm bestückt sind die neuen TravelMate-Serien 7750 mit 17,3-Zoll-Display (1.600x900) und 5760 im 15,6-Zoll-Format (1.366x768). Beide Reihen lassen sich mit einem BIOS/HDD-Kennwort und einem Intel Diebstahlschutz absichern und werden in verschiedenen Zusammensetzungen verkauft. In der Prozessor-Auslage befinden sich ein Intel Core i3-2310M mit 2,1 GHz und ein i5-2410M mit 2,3 GHz und TurboBoost, während je nach Modell 2 oder 4 GB DDR3-RAM verbaut sind, wozu Acer Windows 7 Professional 32- oder 64-bit oder auch die Privatanwender-Version Home Premium kombiniert.

Unterschiede machen sich unter anderem bezüglich der Grafikkartenoptionen bemerkbar. CPU-bedingt dient in den TravelMates ohne dedizierte Grafik ein integrierter Intel HD 3000 Chip als Pixelbeschleuniger. Als Verstärkung können Interessenten des 7750 eine AMD Radeon HD 6650M mit 1 GB oder eine HD 6470M mit 512 Megabyte (MB) wählen, das 5760 bestückt der Hersteller mit Nvidia Hardware und lässt die Kunden zwischen einer GeForce GT 520M oder einer 540M mit je 1 GB entscheiden, die dann per Optimus Wechseltechnik mit dem Intel Chip zusammenarbeiten. Das größere Modell bietet zudem auf Wunsch zwei Festplatten mit bis zu 750 GB pro Platte, im TravelMate 5760 steckt eine HDD mit 250 bis 750 GB. Als optisches Laufwerk liefern beide Notebooks einen DVD-Brenner. Bluetooth 3.0 ist optional, Gigabit LAN, WLAN, drei USB-2.0-Ports, HDMI, D-Sub und ein Kartenleser zählen zum Standard. Die TravelMate-Notebooks werden mit zwei Jahren Garantie ausgeliefert, die Preise beginnen bei 559 Euro für das 5760 und bei 699 Euro für das 7750.

Weiter auf Seite 2: Panasonic Toughbook CF-C1 mk2 und Toshiba Tecra-Notebooks mit mattem Display.

In einer neuen Generation angelangt ist das Panasonic Toughbook CF-C1, das in der Neuauflage mk2 mit einem Intel Core i5-2520M mit 2,5 GHz und integriertem Intel HD 3000 Grafikchip rechnet. Den Arbeitsspeicher des Subnotebooks mit drehbarem 12-Zoll-Touchscreen hat Panasonic auf 4 GB aufgestockt, die Festplatte speichert 320 GB. Bei Bedarf ist es auch möglich, stattdessen eine SSD einbauen zu lassen. Neu ist ein Quick Boot Manager, der Modelle mit SSD zu einem Start binnen 15 Sekunden verhelfen soll. Wie üblich gibt es das Toughbook optional mit einem Modul für mobiles Internet. Panasonic vertreibt den Convertible-Laptop gegen einen Aufpreis mit einem Ericsson F5521gw HSPA+-Modul für mobile Datenverbindungen mit bis zu 21 Megabit pro Sekunde. Der Basispreis der neuen CF-C1-Reihe mk2 liegt bei rund 2.260 Euro.

Toshiba vergrößert die Tecra-Familie

Toshiba verdichtet seine Tecra-Reihen um neun neue Modelle. Die kompakten 14-Zöller der Tecra R840-Serie, die sich bislang auf einen Intel Core i5-Prozessor beschränken, erhalten mit dem R840-116 ein neues und stärkeres Modell mit Intel Core i7-2620M mit 2,7 GHz und 8 GB RAM. Im Gegensatz zu den zuerst gestarteten Notebooks bietet das neue Gerät für 2.249 Euro außerdem keine herkömmliche Festplatte, sondern eine SSD mit 256 GB. Die Auflösung des entspiegeltem Bildschirms fällt mit 1.600x900 gegenüber 1.366x768 ebenfalls höher aus. Die Grafikkarte, eine AMD Radeon HD 6450M, unterscheidet sich hingegen nicht vom Bauplan der übrigen Serien-Notebooks. Im Preis enthalten sind ein UMTS/HSDPA-Modul und ein 9-Zellen-Akku, dessen Laufzeit Toshiba auf bis zu zehn Stunden beziffert.

Die acht neuen Laptops der 15,6-Zoll-Serie Tecra R850 kosten zwischen 899 und 2.249 Euro. Das teuerste Modell ist das R850-14L, das sich – bezogen auf die Ausstattung – am neuen 14-Zöller orientiert und ebenfalls eine 256-GB-SSD, eine Radeon HD 6450M und ein 3G-Modul auf der Habenseite verbucht. Das R850-14R ist 100 Euro günstiger und verzichtet auf die dedizierte Grafikkarte. Als R850-14K für 1.699 Euro gibt es das Tecra-Notebook mit halber Arbeitsspeichermenge, 500-GB-SATA-Festplatte und Grafikkarte, für 100 Euro weniger als R850-14Q mit Onboardchip. Mit einem Intel Core i5-2520M mit einer Taktfrequenz von 2,5 GHz bestückt ist das R850-14P für 1.249 Euro, das R850-176 für 949 Euro integriert einen i5-2410M mit 2,3 GHz. Als einzige Modelle mit einem Intel Core i3-2310M ohne TurboBoost bietet Toshiba das R850-173 und das Tecra R850-176 für 899 beziehungsweise 999 Euro an. Die Konfigurationen ab 1.000 sind mit einem entspiegeltem HD+-Display mit 1.600x900 Pixeln ausgerüstet, andernfalls werden 1.366x768 Bildpunkte geboten.

(Saskia Brintrup)

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