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Notebook-News: Grafikmonster mit zwei GTX 480M

Das neue XMG U700 von Schenker Notebook kostet bis zu 7.000 Euro, sonderlich viele Hardware-Wünsche dürften da nicht mehr offen sein. MSI hat währenddessen seine FX600-Reihe mit Nvidia Optimus vergrößert.

20.08.2010, 15:31 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Die Neuankündigungen aus dem Notebook-Bereich teilen sich in dieser Woche auf Schenker und MSI auf. Das neue XMG U700 von Schenker wird anlässlich der Gamescom präsentiert. Klar, dass es sich um ein Notebook in der Geschmacksrichtung "grafiklastig" handelt. MSI lässt es etwas klassischer angehen und hat zwei neue FX600-Exemplare vorgestellt.

XMG U700: Die Luxusklasse

Das Schenker XMG U700 mit Intel X58 Chipsatz kommt im 17,3-Zoll-Format mit Full High Definition-Display und sprengt je nach Konfiguration eindeutig das übliche Notebook-Budget. Sowohl der 6-Kern-Prozessor Intel Core i7-980X mit 3,33 Gigahertz (GHz) pro Kern zum Preis von 743 Euro als auch die beiden Nvidia GeForce GTX 480M Grafikkarten à 785 Euro lassen die Rechnung besonders hoch ausfallen. Die mobile Karte ist Nvidias stärkstes Modell und kommt im XMG U700 gleich doppelt zum Einsatz – im SLI-Verbund. Bei der Ausrüstung mit Arbeits- und Festplattenspeicher kann die Kundschaft gleichermaßen aus dem Vollen schöpfen und sich bis zu 12 Gigabyte (GB) RAM und ein Trio Solid State Drives (SSD) mit bis zu 256 GB pro Platte ins Gehäuse klemmen lassen. Für den schnellen Datentransfer sind zwei USB 3.0-Schnittstellen vorhanden. Hinzu kommen drei USB 2.0-Ports, FireWire, HDMI In und Out, DVI, SPDIF, ExpressCard, Gigabit LAN und ein Kartenleser.

Dickes Schwergewicht mit 12-Zellen-Akku

Im Laufwerksschacht sitzt auf Wunsch ein DVD-Brenner, ein Blu-ray-Player oder ein -Brenner. Zum Beschallen sind fünf Lautsprecher und ein Subwoofer eingebaut. Derart starke Hardware will natürlich gut verstaut sein und mit genügend Energie versorgt werden. Das etwa 42x29 Zentimeter (cm) große Gehäuse ist daher 5,7 bis 6 cm dick und bringt mit dem 12-Zellen-Akku satte 5,8 Kilogramm (kg) auf die Waage.

Schenker will das neue Notebook im September ausliefern, eine Bestellung und Konfiguration ist über mysn.de schon jetzt möglich. Bei der Zusammenstellung der einzelnen Komponenten kann der Kunde auch wählen, ob ein Betriebssystem dabei sein soll oder nicht. In der teuersten Variante inklusive der aufgeführten Teile werden ohne Betriebssystem und ohne WLAN 6.240 Euro fällig. Verzichtet der Käufer auf SSDs und wählt stattdessen eine SATA-Festplatte mit einer Kapazität von 750 GB, fallen (mit 4 GB RAM) noch 4.235 Euro an.

Zwei neue MSI FX600-Varianten ab 699 Euro

Die zwei neuen Kreationen von MSI aus der zur CeBIT vorgestellten FX600-Reihe sollen den Lifestyle- und Business-Markt bedienen und zeichnen sich daher durch weniger monströse Hardware aus. Für ausreichend Leistung ist dennoch gesorgt: MSI hat die 15,6-Zöller mit 1.366x768-Pixel-Auflösung mit der Nvidia Optimus Wechselgrafik bestückt, die zwischen dem Onboardchip und einer GeForce GT 325M mit einem GB Speicher hin und her schaltet. Die mit einem Preis von 699 Euro günstigere Version FX600-i3343W7P enthält einen Intel Core i3-350M Prozessor mit 2,26 GHz und 320 GB Speicherplatz, das 100 Euro teurere FX600-i5447W7P hat auf einen i5-540M mit 2,4 GHz und eine 500-GB-Festplatte aufgerüstet. Die übrigen Komponenten – wie 4 GB RAM, vier Lautsprecher, WLAN mit Unterstützung der Funkstandards 802.11 a/b/g/n und ein Kartenleser – sind bei beiden FX600-Modellen gleich. Als besonderes Feature können die neuen Seriengeräte jetzt auch mit Intels Wireless Display Technik kabellos Inhalte auf einen entsprechenden Fernseher streamen. Auch Toshiba bietet entsprechende Geräte an. MSI installiert Windows 7 Home Premium 64-bit vor und liefert die 2,4 kg schweren Laptops ab sofort mit zweijähriger Garantie aus.

(Saskia Brintrup)

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