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Notebook-News: Asus UL50VT und Dell Vostro V13

Dell hat ein Adamo-ähnliches Subnotebook, das Vostro V13, vorgestellt. Asus verkauft zudem ab sofort das UL50VT mit Prozessor-Turbo, Alu-Gehäuse und 12-Stunden-Akku.

12.12.2009, 00:01 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Neue Notebooks gibt es diesmal von Asus und Dell. Der für seine Konfigurationsmöglichkeiten bekannte Computerbauer Dell hat ein Adamo-ähnliches Subnotebook für Business-Kunden vorgestellt, Asus hingegen setzt auf skalierbare Leistung.
Asus UL50VT mit Turbo
Die Begriffe "Notebook" und "Turbo" brachte bislang nur MSI zusammen und pflanzte einigen Laptop-Modellen einen Turboknopf ein, der unmittelbar den Prozessor anstachelte – zum Beispiel im MSI GX400 (Test). Jetzt hat auch Asus Gefallen am Turbo-Upgrade gefunden und das 15,6 Zoll große UL50VT herausgebracht. UL steht für UnLimited und somit für eine höhere Akkulaufzeit. Wir haben bereits das Asus UL50AG getestet, das mehr als zehn Stunden durchhielt. Je nach Betriebsdauer des 16:9 Displays mit LED-Beleuchtung und mattierter Oberfläche sind laut Asus bis zu zwölf Stunden drin, natürlich gilt dies für den Energiesparmodus.
Akku-Ausdauer und Aluminium
Bei eingelegtem Turbo ("Asus Turbo33 Technologie"), der den Intel Core 2 Duo Prozessor SU7300 mit 1,3 Gigahertz (GHz) um 33 Prozent beschleunigen soll, dürfte sich die Laufzeit entsprechend verkürzen. Nicht nur die CPU-Kraft kann der Nutzer verstellen, auch die Grafik-Stellschraube. Je nach Anwendung treibt ein Intel GMA 4500MHD oder eine stärkere Nvidia GeForce G210M Grafikkarte mit 512 Megabyte Speicher die 1366x768 Bildpunkte an. Damit auch parallele Anwendungen nicht ausgebremst werden, sind vier Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher im Gehäuse festgeschraubt, die Festplatte bunkert 320 GB Daten.
Optisch unterscheidet sich das 386x259x26,3 Millimeter schlanke und 2,4 Kilogramm (kg) leichte Asus UL50VT übrigens nicht von unserem Testkandidaten UL50AG: Das silberfarbene Gehäuse ziert gebürstetes Aluminium, im Test gefiel uns die Optik gut. Auch die Altec Lansing Lautsprecher, das 8-fach DVD-Laufwerk und die Tastatur mit einzelnen Tasten sowie das Multitouch-Pad variieren nicht. An Anschlüssen bietet das UL50VT HDMI, D-Sub (VGA), drei USB-Ports und einen Kartenleser. Den Punkt der Kommunikation hat Asus mit Gigabit LAN, WLAN 802.11 b/g/n sowie Bluetooth umfassend bedacht. Das neue Asus Notebook, das – ganz genau genommen - UL50VT-XO037V heißt, soll ab sofort für 899 Euro im Handel zu haben sein. Die Software-Highlights sind Windows 7 Home Premium 64 Bit und Express Gate für den besonders schnellen Internetzugriff. Die Asus Garantie läuft für die üblichen zwei Jahre.
Adamoesques Dell Vostro
Das kompakte Notebook von Dell richtet sich an Business-Nutzer und entspringt dementsprechend der Vostro-Reihe. Das 1,59 kg leichte und 16,5 mm hohe Vostro V13 verfügt über ein 13-Zoll-Display mit 1366x768 Bildpunkten und LED-Hintergrundbeleuchtung. Ob dieses glänzend oder matt ist, geht aus dem Datenblatt nicht eindeutig hervor, Dell nennt es aber "reflexionsarm". Im Innern rechnet ein Intel Ultra Low Voltage Prozessor der Serien Celeron, Core 2 Duo oder Core 2 Solo, der für einen langen Betrieb ohne Steckdose sorgen soll. Der Arbeitsspeicher lässt sich mit bis zu vier GB DDR3 bestücken, dazu können 500 GB Speicherplatz und ein externes Laufwerk kombiniert werden – auf eine Integration ins Gehäuse hat Dell zugunsten der Tragbarkeit verzichtet. Die einzige Grafikmöglichkeit ist ein Intel GMA 4500MHD.
Ab 475 Euro
Um Verbindungen mit einem Netzwerk oder dem Internet kümmert sich ein WLAN-Modul (802.11b/g/n) und auf Wunsch auch ein 3G-Modem für UMTS-Konnektivität. Zudem liefert das Vostro V13 Gigabit LAN, Bluetooth, zwei USB-Schnittstellen, eSATA und einen ExpressCard-Schacht. Wie so häufig ist auch eine Webcam mit Mikrofon integriert. Für den Einsatz im Unternehmen zeichnen es die Sicherheits-Features wie eine Festplattenverschlüsselung aus. Damit es auch den Transport zum Kunden übersteht, ist das Gehäuse aus gebürstetem Aluminium mit Zink verstärkt. Das Design mit dem auf ungewöhnliche Weise befestigten Bildschirm erinnert an das Dell Adamo. Der Preis fällt mit 475 Euro aufwärts inklusive Windows 7 Home Premium aber deutlich geringer aus. Den Basis-Service gewährt Dell für ein Jahr, eine Verlängerung kostet extra.

(Saskia Brintrup)

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