Notebooks

Notebook-Flut von Acer, Asus, Lenovo und Toshiba

Die vier Hardware-Hersteller haben den Notebook-Markt mit zig neuen Modellen geflutet: vom leichten Subnotebook über Business-Laptops bis hin zu starken Gaming- und Multimedia-Rechnern.

30.05.2009, 09:01 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Im Vorfeld der in Kürze stattfindenden Computex-Messe in Taiwan sind die Laptop-Hersteller besonders fleißig bei der Vorstellung neuer Produkte. In dieser Woche ist eine wahre Schwemme an neuen Notebooks zu verzeichnen. Acer, Asus, Lenovo und Toshiba haben frische Modelle parat – vom handlichen Subnotebook über Business-Rechner bis hin zu Laptops mit besonders leistungsstarken Komponenten. Der Einfachheit halber stellen wir die Neuigkeiten in alphabetischer Reihenfolge vor. Wird das Betriebssystem nicht gesondert erwähnt, handelt es sich um Windows Vista Home Premium.
Inhalt:
1. Acer Aspire 3935 und Asus K-Serie
2. Asus M60VP, G60VX und N90SV
3. Lenovo und Toshiba
Acer: Sub mit Ausdauer
Acer hat das 1,9 Kilogramm leichte Aspire 3935 für 999 Euro aus dem Hut gezaubert, dessen auffälligstes Merkmal wohl die lange Akkulaufzeit ist: Acht Stunden soll das braun-glänzende Aluminium-Notebook mit 13,3 Zoll großem High Definition Display und Multitouchpad ohne Steckdose auskommen. Einige Konfigurationen sind dank UMTS sogar fit für das mobile Internet. Das Innenleben setzt sich aus einem Intel Core 2 Duo Prozessor, bis zu vier Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und einer Onboardgrafik zusammen. Die Daten werden wahlweise auf einer Festplatte oder einer SSD gespeichert.
Asus: Kalte K-Serie
Asus ist für den größten Teil der Notebook-Welle verantwortlich und hat alle neuen Modelle mit Altec Lansing Lautsprechern bestückt. Die K-Serie mit AMD und Intel Prozessoren umfasst die Ausführungen K40 mit 14-Zoll-Display, K50/51 im 15,6-Zoll-Format für 449 bis 649 Euro und K-70 mit 17,3 Zoll großem Bildschirm zu Preisen zwischen 649 und 799 Euro. Die Laptops richten sich an Multimedia-Anwender und bieten jeweils Displays im 16:9 Format, einen DVD-Brenner und eine 1,3-Megapixel-Webcam. Die Handballenauflage soll dank neuer Platzierung der Lüftungsschlitze immer unter 27,7 Grad bleiben.
Das neue Asus UX50V mit 15,6-Zoll-Bildschirm kostet in der Ausführung UX50V-XX002C 899 Euro und ist nur 2,9 Zentimeter hoch. Den Rechendienst verrichtet ein stromsparender Intel Core 2 Solo Prozessor Typ SU 3400 mit 1,4 Gigahertz (GHz), der vier GB Arbeitsspeicher, einer 500-GB-Festplatte und einer Nvidia GeForce G105M Grafik mit 512 Megabyte (MB) Speicher Gesellschaft leistet. In der 16-Zoll-Klasse ordnet sich das Asus M60VP für 1.099 Euro ein, das in der Konfiguration M60VP-6X030C mit einem Intel Core 2 Duo P8600 mit 2,4 GHz, vier GB RAM und einem Terabyte Festplattenspeicher kommt. Als Grafikkarte dient eine ATI Mobility Radeon HD 4650.
Asus: Gaming-Notebooks
Ebenfalls mit einem 16-Zoll-Bildschirm ausgestattet ist das ASUS G60VX-JX003C Notebook aus der Republic of Gamers G60VX Serie. Den Computerspiel-Freund erwarten für 1.349 Euro ein Intel Core 2 Duo T9400 mit 2,53 GHz, eine Nvidia GeForce GTX 260M Grafikkarte und zwei Festplatten à 320 Gigabyte. Der RAM ist wieder einmal vier GB groß. Die Bildschirm-Auflösung liegt bei 1.366x768 Bildpunkten. Wichtig zu wissen: Die Oberfläche ist glänzend.
Beide 16-Zöller sind ab Ende Juni zu haben.
18,4-Zoll-Riese
Die letzte Neuigkeit von Asus ist das N90SV, das zunächst als N90SV-UZ022C für 1.549 Euro in die Einzelhändler-Regale wandert. Das Notebook mit 18,4-Zoll-Display mit Full HD Auflösung von 1.920x1.080 Pixeln liefert einen Intel Core 2 Duo P8700 mit 2,53 GHz, ebenfalls vier GB RAM, 640 GB Festplattenspeicher und eine Nvidia GeForce GT 130M mit einem GB Speicher. Ein Blu-ray-Laufwerk ist aber nicht an Bord, stattdessen hat sich Asus für einen herkömmlichen DVD-Brenner entschieden. Für den Sound sorgen gleich vier Lautsprecher.
Lenovo hat neben dem neuen IdeaPad S12 Netbook noch zwei neue Notebooks im Programm. Das 13,3 Zoll große U350 rechnet wie das Asus UX50V mit einem Intel Core 2 Solo Prozessor, ist aber auch mit einem Pentium Ultra Low Voltage zu haben, der ebenfalls auf das Stromsparen ausgerichtet ist. Dazu serviert Lenovo bis zu acht GB RAM, 500 GB Platz für Daten, Musik oder Videos und ein hochauflösendes Display, das die Helligkeit automatisch an die Lichtverhältnisse der Umgebung anpassen kann. Zu den Besonderheiten gehört das Log-In per Gesichtserkennung. Das IdeaPad U350 soll sich im August für 499 bis 699 Euro im Handel einfinden.
Lenovo IdeaPad G550
Auch das neue IdeaPad G550 kommt im August. Lenovo hat das 15,6-Zoll-Notebook nach eigenen Angaben dünner und leichter gemacht und verstaut die aus einem Intel Prozessor, einer Nvidia Grafikkarte und einem DVD-Brenner bestehende Hardware je nach Auswahl in einem Nadelstreifenanzug oder einem glänzenden, grauen Gehäuse. Eine Webcam samt Gesichtserkennung ist auch bei diesen Modell ab 399 Euro mit dabei. Angaben zu den Betriebssystemen machte Lenovo nicht.
Business-Notebooks von Toshiba
Toshiba hat sich ganz auf die Geschäftskunden konzentriert und sie mit sieben neuen Modellen bedacht. Wie auch schon beim letzten Notebook-Feuerwerk haben die Japaner aber keine neuen Serien aus dem Hut gezaubert, sondern ihre bestehenden Reihen um neue Konfigurationen erweitert. Die neuen Notebooks werden alle mit Windows Vista Business geliefert, wobei das Satellite Pro P300-26Z mit Intel Core 2 Duo für 799 Euro das einzige Modell ist, das ohne zusätzliche Downgrade-Möglichkeit auf Windows XP auskommt. Mit dem 17-Zoll-Display ist das Notebook mit ATI Mobility Radeon HD 4570 außerdem der größte der neuen Job-Begleiter.
Auch mit dedizierter Grafik bestückt ist das 14,1 Zoll große Tecra M10 mit Nvidia Quadro NVS 150M, das je nach Modell 1.149 oder 1.749 Euro kostet. Der Preisunterschied begründet sich durch einen schnelleren Prozessor sowie mehr Arbeits- und Festplattenspeicher. Im 15,4-Zoll-Bereich gibt es ein neues Pro S300 mit Intel Core 2 für 699 Euro, zwei Satellite Pro L300 Laptops für 549 und 569 Euro sowie ein Tecra A10, das für 1.349 Euro den Besitzer wechselt. Für die Pixel-Beschleunigung sorgt jeweils Intels GMA 4500MHD.

(Saskia Brintrup)

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