Notebooks

Notebook-Feuerwerk von Dell und Toshiba

Bei Dell bekommt die XPS-Serie Zuwachs. Die neuen Multimedia-Notebooks kosten ab 599 Euro. Toshiba stellt mehr als zehn neue Rechner vor und bedient damit neben dem Mainstream eine Vielzahl an Anwendergruppen.

31.10.2010, 11:01 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Dell und Toshiba haben neue Notebooks im Angebot. Die Produkte aus dem Hause Dell sind dabei auf Grund der integrierten 3D-Funktionalität eher auf Multimedia getrimmt. Das Produkt-Feuerwerk von Toshiba kann sich hingegen nicht wirklich festlegen und bedient durch die Vielzahl an Neuvorstellungen verschiedenste Anwendergruppen.

Laptop in dritter Dimension

Bei der neuen XPS-Familie von Dell steht die Entertainment-Funktionalität im Fokus. Dies zeigt sich durch ein integriertes JBL-Soundsystem ebenso, wie durch die Nvidia-Grafikkarte mit 3D-Funktionalität. Nach Angaben von Dell sind die neuen XPS-Rechner zudem die ersten Notebooks mit Skype-zertifizierter HD-Kamera. Die beiden Neulinge bieten wahlweise eine Bildschirmgröße von 15,6 (XPS 15) oder 17,3 Zoll (XPS 17) und sind mit einem Intel-Core-i-Prozessor bestückt. Als Grafikkarte kommt eine Optimus-Grafikkarte der GeForce-400-Serie zum Einsatz.

Die Modelle kosten ab 599 Euro (XPS 15) beziehungsweise 729 Euro (XPS 17) für die Basisausstattung. Je nach individueller Konfiguration können die Kosten relativ schnell weitaus höher ausfallen. Über die Dell-Website ist es so beispielsweise möglich, mehr Arbeitsspeicher, eine größere Festplatte oder Optionen wie USB 3.0 oder einen schnelleren Prozessor verbauen zu lassen. Auf Wunsch ermöglicht das "Dell Design Studio" den Käufern, das Gehäuse nach den eigenen Vorstellungen zu verzieren.

Breitgefächerte Neuvorstellungen von Toshiba

"Bei den neuen Toshiba-Notebooks findet jeder das Richtige", verspricht die Presseagentur des Elektronikkonzerns vollmundig. Ob wirklich für jeden das Richtige dabei ist, sei dahingestellt. Mehr als zehn Neuvorstellungen sollten allerdings in jedem Fall verschiedenste Anwendergruppen ansprechen. Den Anfang macht das neue 1,33 Kilogramm leichte 10,1-Zoll-Netbook NB250, das mit einer Akkulaufzeit von bis zu 8,75 Stunden glänzen soll. Möglich macht dies ein Intel-Atom-Prozessor mit 1,66 Gigahertz (GHz) Taktrate, dem ein Gigabyte (GB) DDR3-Speicher zur Seite steht. Die Festplatte ist 250 GB groß, Windows 7 Starter ist vorinstalliert. Der Preis: 349 Euro.

Die bereits im August vorgestellte Satellite A665-Reihe bekommt Verstärkung. Das Satellite A665-14F bietet eine 640 GB-Festplatte und ist mit einem Intel Core i7 bestückt, der mit 1,73 GHz taktet. Außerdem verbaut sind vier GB DDR3-RAM sowie ein Bluray-Brenner. Das LED-Display misst 15,6 Zoll und wird von einer Nvidia GeForce GTS 350M wahlweise auch mit Daten in 3D versorgt. So viel Luxus hat seinen Preis - Toshiba verlangt 1.549 Euro für das Notebook. Auch neu ist ein A665 ohne 3D-Unterstützung. Das A665-13V unterscheidet sich in Displaygröße (16 Zoll), Festplatte (500 GB), Laufwerk (DVD-Supermulti) und Grafikchip (Nvidia GeForce GT 330M) von seinem großen Bruder, kostet folglich auch nur 1.099 Euro.

Mit dem 15,6 Zoll großen Satellite C660 und C660D bedient Toshiba die Ansprüche von Einsteigern. Die Modelle der C660-Serie kommen mit Intel Core i3-Prozessor oder Dual-Core daher. Das C660D ist als einziges Modell mit einem AMD Athlon II ausgestattet, der mit 2,2 GHz taktet. Die Festplatte ist 320 bis 500 Gigabyte groß. Das leichteste Modell wiegt 2,3 Kilogramm, alle Geräte besitzen vier GB DDR3-Speicher. Die Preise beginnen bei 549 Euro für das C660D mit AMD-Architektur, der gleiche Preis gilt mit Intel Dual-Core-Prozessor. Mit Core i3 werden 699 Euro fällig.

Ultraleicht mit SSD

Die Ultraportable-Modellreihe R630 wird um eine Ausstattungsvariante mit 13,3 Zoll-Display und Solid State Drive mit 128 GB Speicherplatz bereichert. Diese steht in vier Varianten bereit, deren Preis sich zwischen 899 Euro und 1.099 Euro bewegt. Ein Intel Core i3- oder i5-Prozessor sorgt in Verbindung mit vier GB Arbeitsspeicher für Leistung. Bei nur 1,4 Kilogramm Gewicht ist hohe Mobilität gewährleistet.

Im Multimediasegment geht Toshiba mit dem neuen 16-Zoll-Satellite A660 an den Start, das in zwei Varianten bereit steht. Dieses gibt es für 849 Euro oder 899 Euro, je nachdem welche Kombination aus Prozessor und Grafikkarte man wählt. Ähnliches gilt für die L650- und L650D-Reihe, die sich preislich zwischen 699 Euro und 799 Euro bewegt und als Alternative zum Heimcomputer konzipiert wurde. Die Serie besitzt ein 15,6 Zoll großes Display und höchst unterschiedliche Hardware-Kombinationen.

Allrounder mit Multimedia-Ambitionen in unterschiedlichen Größen gibt es in den Reihen Satellite L670(D), L650(D) und P500. Das P500 bietet beispielsweise zu einem Preis von 1.099 Euro ein 18,4 Zoll großes Display. Eine GeForce GT330M bietet volle HD-Unterstützung, die durch einen Core i5 mit 2,53 GHz sichergestellt wird.

Qosmio für Verspielte

Zum Schluss hat Toshiba auch noch ein neues Gaming-Notebook im Angebot, das in einem Rautedesign mit rubinroten Akzenten daherkommt. Das Qosmio X500 hat ein 18,4 Zoll großes Display, einen Intel Core i7-Prozessor mit 2,93 GHz sowie vier GB RAM an Bord. Die Festplatte bietet ein Terabyte Speicherplatz, alternativ ermöglicht der Bluray-Brenner, weitere Daten zu sichern. Für die Berechnung der Pixel sorgt eine GeForce GTS 360M. Das X500 besitzt ein Soundsystem von Harman Kardon und liefert Windows 7 in der 64-Bit-Edition. Die Spielmaschine kostet 1.649 Euro.

(Michael Müller)

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