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Notebook-Feuerwerk von Acer, Sony und Toshiba

Sony hat eine neue Business-Notebook-Serie im Programm, Acer hingegen bedient mit High Definition Displays das Unterhaltungs-Segment. Toshiba bringt ein neues Qosmio X300 High-End-Modell und weitere Notebooks zum Netbook-Preis ab 449 Euro.

21.05.2009, 15:02 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

In dieser Woche haben die Notebook-Hersteller nicht nur die Netbook-Kundschaft mit neuen Modellen bedacht – wie dem Dell Schüler-Netbook und den Toshiba Minis –, sondern auch für Käufer größerer Notebooks Neuigkeiten zu vermelden. Das teuerste Gerät ist das neue Toshiba High-End-Modell Qosmio X300-15Q für 2.099 Euro, das zusammen mit vielen anderen Laptops ab 449 Euro auf den Markt kommt. Auch die zwei neuen Acer Serien Aspire 5935 und 8935 richten sich an Multimedia-Fans. Sony hingegen bedient die Business-Kunden.
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Sony Vaio für den Job
Das VGN-BZ21VN aus der neuen, schwarzen Sony Vaio BZ21-Serie im 15,4-Zoll-Format kommt mit der Intel vPro-Technologie und bringt daher weitere Funktionen wie zum Beispiel eine Fernwartung mit. Das Notebook mit einer Bildschirm-Auflösung von 1.440x900 Pixeln basiert auf einem Intel Core 2 Duo P8700 mit 2,53 Gigahertz (GHz) und beherbergt vier Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher sowie eine 400-GB-Festplatte. Das VGN-BZ21XN ist schwächer bestückt und rechnet mit einem mit 2,1 GHz getakteten T6570. Der Arbeitsspeicher ist bei diesem Modell auf drei GB geschrumpft, die Festplatte auf 320 GB.
Ab Mitte Juni
Wie die meisten Business-Notebooks, sorgt bei beiden ein Onboardchip für die Grafikleistung: der Intel GMA 4500M HD. Als Betriebssystem ist Windows Vista Business installiert, XP liegt für ein Downgrade bei. Auch das WLAN-Modul nach den Standards 802.11 a/b/g/n, Gigabit LAN, das 56K-Modem sowie Bluetooth ist in beiden Laptops enthalten. Das Sony Vaio VGN-BZ21VN kostet 1.199 Euro, das VGN-BZ21XN 949 Euro. Die neuen Notebooks können ab Mitte Juni gekauft werden, Sony gewährt zwei Jahre Garantie.   Acers Multimedia-Notebooks hören auf die Namen Aspire 5935 und 8935 und wurden vor kurzem angekündigt. Jetzt hat Acer die genauen Spezifikationen nachgereicht. Zu den Gemeinsamkeiten der neuen Serien zählen ein 16:9 Display, eine perlmuttfarbene Tastatur mit Beleuchtung und eine Touch-Konsole für die Multimedia-Steuerung. Auch ein Subwoofer kann jeweils auf der Haben-Seite verbucht werden.
Acer Aspire in zwei Größen
Das Acer Aspire 5935 bietet für den Videogenuss ein 15,6 Zoll großes Display mit 1.366x768 Pixeln, das 8935 wird mit dem 18,4 Zoll großen Monitor mit Full High Definition Auflösung von 1.920x1.080 Bildpunkten zum Desktop-Ersatz. Letztgenanntes ist auch bezüglich der Hardware-Komponenten das leistungsstärkere. Den Takt gibt ein Intel Core 2 Duo oder ein Core 2 Quad Prozessor Q9000 mit 2,0 GHz an, während sich eine ATI Mobility Radeon HD 4670 Grafikkarte um die grafische Leistung kümmert. Für die Videosammlung sind maximal zwei Festplatten mit insgesamt bis zu einem Terabyte vorhanden.
Blu-ray möglich
Das Acer Aspire 5935 versammelt unter der Haube einen Intel Core 2 Duo ab Modell P7350 mit 2,0 GHz, eine ATI Mobility Radeon HD 4570 oder eine Nvidia GeForce GT130M. Für die Datenspeicherung stehen bis zu 500 GB bereit. Im Laufwerkschacht befindet sich je nach Ausführung ein DVD-Brenner oder ein Blu-ray-Player. Beide Aspire Notebooks wurden mit vier GB Arbeitsspeicher, Bluetooth und WLAN nach sämtlichen Funkstandards bestückt. Abgerundet wird die Zutatenliste durch einen Kartenleser.
Das Acer Aspire 5935 mit Windows Vista Home Premium will gegen mindestens 999 Euro eingetauscht werden, das 8935 mit Vista Ultimate verlangt 1.599 Euro als Ausgleich. Das von unserer Redaktion bereits getestete Toshiba Qosmio X300-14O hat einen neuen Bruder bekommen. Das X300-15Q für 2.099 Euro kommt wieder im gewohnten Flammen-Design, aber mit geänderter Hardware.
Neues Qosmio X300
Im auffälligen Gehäuse werkelt nun ein Intel Core 2 Quad Q9000 mit 2,0 GHz, dem vier GB RAM zur Seite stehen. Während unser Testgerät mit zwei Grafikkarten im SLI-Verbund ausgestattet war, werden die 1.440x900 Pixel auf dem 17-Zoll-Display des X300-15Q von einer Nvidia GeForce 9800M GTX mit einem GB Speicher befeuert – der Akku wird sich freuen. Die zwei Festplatten speichern jeweils 160 GB, die übrigen Komponenten entsprechen den Standards der Serie, zu denen auch fünf Lautsprecher mit Subwoofer gehören.
Viele neue Satellites
Wer ein zahmeres Modell sucht, könnte sich für die Toshiba Satellite-Reihen A300, A350 und A350D oder P300/P300D interessieren, die neuen Zuwachs bekommen haben. Im 15,4-Zoll-Bereich gibt es das neue Satellite A200-2CF für 799 Euro, das A350D-209 zum gleichen Preis sowie das A350-21D für 999 Euro bescheren dem Käufer ein 16-Zoll-Display. Als Ersatz für den Computer zu Hause eignen sich die fünf neuen P300 und P300 D Exemplare für 699 bis 1.349 Euro mit Onboardgrafik oder Grafikkarte.
Zu guter Letzt hat Toshiba auch an die Einsteiger gedacht. Die Satellite L300/D Reihe mit 15,4-Zoll-Display hat sieben neue Notebooks mit oder ohne Betriebssystem zu Netbook-ähnlichen Preisen zwischen 449 und 549 Preisen zu bieten. Je nach Modell kann der Nutzer sogar einen Dual-Core-Prozessor und bis zu 320 GB Speicherplatz erwarten. Die 17-Zoll-Serie L350 wurde um ein Intel Pentium Exemplar für 699 Euro erweitert. Die Notebooks werden mit einer zweijährigen Garantie geliefert.

(Saskia Brintrup)

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