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Nordkorea weist Verdacht des Hacker-Angriffs auf Sony Pictures zurück

Nordkorea habe nichts mit dem Hackerangriff auf Sony Pictures zu tun hieß es am Sonntag. Stattdessen machte Nordkorea Südkorea dafür verantwortlich, dass das kommunistische Land in Verdacht geraten sei.

08.12.2014, 08:01 Uhr (Quelle: DPA)
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Die kommunistische Regime Nordkoreas hat den Verdacht zurückgewiesen, hinter der Hacker-Attacke auf das Hollywood-Studio Sony Pictures zu stecken. Die Nationale Verteidigungskommission unterstellte dem Nachbarn Südkorea am Sonntag, "die Geschichte über Nordkoreas Verwicklung" in den Fall in die Welt gesetzt zu haben. Südkorea würde darin mit den USA paktieren. Pjöngjang wisse gar nicht, "wo in Amerika sich Sony Pictures befindet und für welche Übeltaten es Ziel des Angriffs wurde", wurde das wichtigste Entscheidungsgremium des Landes von den Staatsmedien zitiert. 

Spekulationen über Rolle Nordkoreas bei Hackerangriff

Nach dem Angriff auf Sony Pictures waren neben gestohlenen Filmen sogar angebliche Gehaltslisten im Internet gelandet. Seitdem gibt es Spekulationen, dass Nordkorea dafür verantwortlich war.

Das Regime hatte die Sony-Komödie "The Interview" scharf kritisiert, in dem TV-Journalisten ein Interview mit Machthaber Kim Jong Un bekommen und beauftragt werden, ihn zu töten. Die Finanznachrichtenagentur Bloomberg hatte berichtet, in dem Schadprogramm der Angreifer sei ein Text auf Koreanisch gefunden worden. Außerdem gebe es Ähnlichkeiten zu einer Attacke auf südkoreanische Banken und Medien im Mai 2013, hieß es unter Berufung auf Ermittlungskreise.

(Jörg Schamberg)

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