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Nokia will bei Touchscreen-Handys an die Spitze

Nokia hat sich ehrgeizige Ziele für 2009 gesetzt: Mit neuen Touchscreen-Modellen wollen die Finnen an der Konkurrenz vorbeiziehen und zum Marktführer in diesem Bereich werden.

04.01.2009, 09:01 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Im vergangenen Jahr lief es nicht wirklich rund für Nokia. Der erfolgsverwöhnte Marktführer unter den Handyherstellern hatte einige Schlappen einstecken müssen. In Deutschland kratzte die Schließung des Nokia-Werks in Bochum am Image der Finnen. Ende November zog sich Nokia vom japanischen Markt zurück. Für das Jahr 2009 hat sich die Konzernführung daher einiges vorgenommen, um das Unternehmen wieder besser aufzustellen.
Nokia hinkt bislang hinterher
Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo äußerte gegenüber der "Financial Times", dass Nokia im neuen Jahr verstärkt auf Touchscreen-Handys setzen werde. Hier hinke man derzeit noch den Wettbewerbern, etwa Apple mit seinem iPhone oder Samsung mit dem Omnia, hinterher. Das erste Nokia-Touchscreen, das 5800 Express Music, kam erst zum Jahresende 2008 auf den Markt. Angekündigt ist aber bereits für das erste Halbjahr 2009 das Multimedia-Schwergewicht Nokia N97. Weitere Neuigkeiten gab es vom Nokia-Chef allerdings noch nicht. Das finnische Unternehmen hatte erst vor kurzem vorausgesagt, dass die Mobilfunkhersteller 2009 aufgrund der Wirtschaftskrise mit sinkenden Verkaufszahlen rechnen müssten.
2009 setzt Nokia auf Touchscreen-Modelle
Apple hatte sich mit dem iPhone im letzten Jahr zum drittgrößten Hersteller von Smartphones aufgeschwungen, an zweiter Stelle liegt Research in Motion, der Hersteller der BlackBerry-Modelle. Nokia erklärte sein verspätetes Eintreten in den Touchscreen-Markt mit der Notwendigkeit die Technologie für mehrere Handytypen zu entwickeln. Man sei zwar ein Nachzügler gewesen, aber nun "komme man mit aller Macht" zeigte sich der Nokia-Chef überzeugt. Um das Ziel der Marktführerschaft zu erreichen sind allerdings mehr als zwei Touchscreen-Modelle nötig. Die Entwickler haben also noch eine Menge Arbeit vor sich.

(Jörg Schamberg)

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