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Nokia verkauft rumänische Fabrik an De' Longhi

Der Kaffeemaschinen-Spezialist De' Longhi wird in Zukunft die ehemalige Handy-Fabrik von Nokia im rumänischen Cluj betreiben.

25.01.2012, 13:16 Uhr (Quelle: DPA)
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Hausgeräte statt Handys: Nokia verkauft seine geschlossene Fabrik in Rumänien an den Kaffeemaschinen-Spezialisten De' Longhi. Die Italiener wollen mit dem Standort in Cluj ihre Produktion in Europa ausbauen, hieß es am Mittwoch. Wie viele der 2.300 Nokia-Mitarbeiter sich Hoffnungen auf einen neuen Job machen können, teilte der finnische Handy-Riese nicht mit.

Fabrik findet neuen Betreiber

Nokia hatte die 2008 eröffnete Fabrik Ende November geschlossen. Nach Cluj war seinerzeit die Handy-Produktion aus Bochum gezogen, was für heftige Proteste in Deutschland gesorgt hatte. Im vergangenen Herbst entschied Nokia nun, dass die günstigen Mobiltelefone in Asien hergestellt werden sollten - weil dort die Zulieferer und Abnehmer seien. Das Ende für die Fabrik kam schließlich im Dezember.

Nokia und De' Longhi hoffen, den ausgehandelten Deal noch im ersten Quartal des laufenden Jahres abschließen zu können. Über die finanziellen Rahmendaten wurde Stillschweigen vereinbart. In Deutschland baut Nokia die Entwicklungsabteilung sowie den Dienste-Bereich aus.

(Hayo Lücke)

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