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Nokia stellt Lumia 520 und Lumia 720 vor

Nokia setzt weiter auf Windows Phone und will vor allem mit preislich attraktiven Geräten punkten. In Barcelona wurde am Montag in diesem Zusammenhang neben dem Lumia 720 auch das Lumia 520 vorgestellt.

25.02.2013, 09:42 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Nokia erweitert das Angebot an Lumia-Smartphones auf Basis von Windows Phone 8. Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona wurden in diesem Zusammenhang das für Einsteiger gedachte Lumia 520 und das etwas besser ausgestattete Mittelklasse-Smartphone Lumia 720 neu vorgestellt.

Lumia 520

Mit dem Lumia 520 hat Nokia das nach eigenen Angaben preiswerteste Smartphone auf Basis von Windows Phone 8 im Angebot. Es soll ohne Vertrag nur rund 199 Euro kosten und ist mit einem 4 Zoll großen Display ausgestattet, das laut Hersteller auch mit einem Handschuh bedient werden kann. Damit ist der Bildschirm etwas größer als beim bisher günstigsten Lumia-Smartphone 620. Die Bildschirmauflösung liegt bei 800 x 480 Pixeln.

Das 120 x 64 x 10 Millimeter kleine und 124 Gramm leichte Telefon ist mit einem Snapdragon S4-Prozessor von Qualcomm ausgestattet, der mit zwei Kernen á 1 Gigahertz arbeitet. Für eine flüssige Navigation durch das Windows Phone-Menü sollen darüber hinaus 512 Megabyte Arbeitsspeicher sorgen. Der interne Speicher ist auf 8 Gigabyte begrenzt, kann über eine MicroSD-Karte aber um 64 Gigabyte erweitert werden.

Kein LTE und kein NFC

Die einzulegende SIM-Karte im Micro-Format funkt über die integrierten Antennen in GSM- und UMTS-Netzen. Die maximal mögliche Download-Geschwindigkeit liegt in entsprechend ausgerüsteten Mobilfunknetzen bei 21,1 Megabit pro Sekunde im Down- und 5,8 Mbit/s im Upstream. Ergänzend dazu steht eine WLAN-Schnittstelle bereit. LTE und NFC werden nicht unterstützt.

Die integrierte Kamera ist mit einer Linse ausgestattet, die mit bis zu 5 Megapixeln auflöst – Autofokus und vierfacher Digitalzoom inklusive. Viele Kamerafunktionen, die man vom Lumia 920 kennt, werden auch vom Lumia 520 unterstützt. Allerdings ist keine Linsentechnik von Carl Zeiss integriert. Im Videomodus sind HD-Aufnahmen mit bis zu 720p möglich. Auf eine Frontkamera wird beim Lumia 520 verzichtet.

In mehreren Farben erhältlich

Angeboten wird das Einsteiger-Telefon in Gelb, Türkis, Rot, Weiß und Schwarz. Eine Einführung ist ab März in Hongkong und Vietnam geplant. Kurze Zeit später, im Laufe des zweiten Quartals, ist eine Einführung in Nordamerika und Europa - inklusive Deutschland - vorgesehen.

Speziell für die Mittelklasse geht Nokia mit dem Lumia 720 an den Start. Es wird in Weiß, Schwarz, Gelb, Türkis und Rot erhältlich sein, ohne Vertrag knapp 379 Euro kosten und ist mit einem 4,3 Zoll großen Touchscreen mit kratzfestem Gorilla Glas ausgestattet. Die Auflösung liegt bei 800 x 480 Pixeln.

Lumia 720

Herzstück dieses Smartphones ist wie beim Lumia 520 ein Dual-Core-Prozessor von Qualcomm mit einer Taktrate von 1 Gigahertz – flankiert durch 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Mobile Kommunikation ist über eine MicroSIM möglich, die in GSM- und UMTS-Netzen funkt. LTE wird nicht unterstützt. Deswegen liegt die maximal mögliche Download-Geschwindigkeit bei 21,1 Megabit pro Sekunde, während der Upload auf 5,8 Megabit pro Sekunde beschränkt ist. Alternativ ist selbstverständlich auch bei diesem Telefon eine WLAN-Schnittstelle inklusive.

Der interne Speicher ist beim Lumia 720 auf 8 Gigabyte beschränkt, kann aber per MicroSD-Karte um 64 Gigabyte erweitert werden. Mit an Bord des 128 Gramm leichten und 128 x 68 x 9 Millimeter flachen Telefons sind Bluetooth und NFC sowie ein GPS-Empfänger.

Die integrierte Kamera löst mit bis zu 6,7 Megapixeln auf und ist mit einer Carl Zeiss-Linse ausgestattet. Autofokus, Digitalzoom und LED-Kameralicht sind nur einige Extras, die die Kamera liefert. Die maximal mögliche Auflösung bei Videoaufnahmen liegt auch bei diesem Telefon bei 720p; auf Full HD-Unterstützung muss also verzichtet werden. Dafür gibt es eine Front-Kamera für Videotelefonate.

Produktstart in China

Mit einer Einführung das Lumia 720 wird im März dieses Jahres gerechnet. Los geht es nach Angaben von Nokia in China, gefolgt von weiteren Ländern im Laufe der folgenden Monate. Eine Einführung in Deutschland ist für das zweite Quartal geplant.

(Hayo Lücke)

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