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Nokia spart weiter bei Forschung und Entwicklung

Wie das Unternehmen am Freitag in Helsinki mitteilte, sollen am finnischen Standort Oulu 230 Stellen und in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen 100 Stellen gestrichen werden.

22.11.2009, 00:01 Uhr (Quelle: DPA)
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Der Handyhersteller Nokia schränkt im Gefolge von roten Zahlen seine Aktivitäten bei Forschung und Entwicklung weiter ein. Wie das Unternehmen am Freitag in Helsinki mitteilte, sollen am finnischen Standort Oulu 230 Stellen und in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen 100 Stellen gestrichen werden. Das seien zwei Prozent des Gesamtpersonals dieser Unternehmenssparte, hieß es weiter.
Kein Erfolg mit Smartphones
Nokia hatte im dritten Quartal zum ersten Mal seit 1993 rote Zahlen geschrieben. Als wichtige Ursache galt dabei unter anderem der fehlende Erfolg in dem ertragreichen Markt neuer Smartphones.
Bei dem zusammen mit Siemens betriebenen Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) sollen wegen anhaltender Verluste bis 2010 etwa 6.000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Schon im Frühjahr hatte Nokia 1.700 Stellenstreichungen im Gesamtkonzern mit Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung verkündet. Das Unternehmen beschäftigte zum Jahresauftakt weltweit 126.000 Mitarbeiter.

(Hayo Lücke)

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