Handys

Nokia N93: Alles Camcorder oder was?

Voraussichtlich im Juli dieses Jahres wird es von Nokia das neue Luxus-Handy mit 3.2-Megapixel-Kamera und reichlich anderen Extras geben.

25.04.2006, 12:51 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Der finnische Weltmarktführer unter den Handyherstellern, Nokia, geht mit einem neuen Luxushandy in der beliebten N-Klasse an den Start. Das N93 stellt einen neuen Meilenstein in der Nokia-Geschichte dar und ist ein wahrer Alleskönner. Auch anspruchsvollen Mobilfunkkunden sollte es bei dem neuen N-Series-Handy an nichts fehlen.
Design macht den Unterschied
Das N93 funkt sowohl in herkömmlichen GSM-Netzen als auch über UMTS. Der beachtliche Funktionsumfang macht sich aber auch im Gewicht bemerkbar. Satte 180 Gramm wiegt das Telefon bei Abmessungen von 118 mal 56 mal 28 Millimetern. Dafür kann das Design individuell angepasst werden. Entweder das Handy wird tatsächlich als Handy genutzt oder aber das um die eigene Achse drehbare Display wird umgeklappt, damit das edle Teil zu einem Camcorder umfunktioniert wird. Alternativ lässt sich das Telefon auch wie ein kleiner Taschencomputer nutzen, um Internetinhalte abzurufen.
Als Herzstück dient das Symbian-Betriebssystem S60 in der Third Edition. Künftige Nutzer können sich auf Push-To-Talk ebenso freuen wie auf eine integrierte Freisprecheinrichtung. Datenaustausch ist entweder über die integrierte WLAN-Schnittstelle oder per Bluetooth, Infrarot- beziehungsweise USB-Schnittstelle möglich. Auch ein TV-Ausgang steht bereit. Wer mit Freunden oder Geschäftspartnern per E-Mail kommunizieren möchte, kann auf einen E-Mail-Client ebenso zurückgreifen wie auf einen HTML-Browser.
Kamera hat was
Richtig was zu bieten hat die integrierte 3,2 Megapixel-Kamera, die sowohl für Fotos, wie auch für Videos genutzt werden kann. Fotos können mit einer maximalen Auflösung von 2.048 mal 1.536 Pixeln aufgenommen werden, Videos immerhin noch mit 640 mal 320 Bildpunkten. Für besonders hochwertige Qualität der Aufnahmen wurde eine Linse von Carl-Zeiss verbaut. Das Besondere: die Kamera ist nicht nur mit Autofocus und einem 20-fachen Digitalzoom ausgestattet, auch ein dreifacher optischer Zoom steht bereit. Ebenso ein Blitzlicht. Zwei Displays
Alle Bilder können auf einem 2,4 Zoll großen Hauptdisplay betrachtet werden, das mit einer Auflösung von 320 mal 240 Pixeln arbeitet. Der Bildschirm kann 262.144 Farben darstellen. Oberhalb des Displays findet sich ferner eine kleine CIF-Kamera, um mit Gesprächspartnern auch per Videotelefonie kommunizieren zu können. Auf der Außenseite findet der Nutzer ein 1,1 Zoll kleines Display, das bei einer Auflösung von 128 mal 36 Pixeln 65.536 Farben anzeigt. Hier werden eingehende Nachrichten und Anrufe ebenso signalisiert wie Netzstärke oder Akkukapazität.
Für reichlich Speicherplatz ist beim N93 ebenfalls gesorgt. Intern stehen 50 Megabyte Flash-Speicher bereit, eine miniSD-Speicherkarte mit 128 Megabyte Extraspeicher ist im Lieferumfang enthalten. Insgesamt lässt sich der Speicher auf bis zu 2 Gigabyte aufrüsten.
Das zieht Strom
All die schönen Extras gehen aber auch zu Lasten der Akkuleistung. Nur 3,5 Stunden Sprechzeit und nur bis zu zehn Tage Bereitschaftszeit sind nicht mehr als Durchschnitt. Wer häufig die Kamera oder den integrierten MP3-Player, das FM Stereo-Radio oder Bluetooth nutzt, wird das Handy schon deutlich eher an die Steckdose hängen müssen.
Voraussichtlich im Juli dieses Jahres wird das N93 in den Handel kommen. Ohne Vertrag soll es inklusive Steuern circa 640 Euro kosten.

(Hayo Lücke)

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