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Nokia N800 bekommt eigene Skype-Version

Das Internet Tablet der Finnen kann jetzt mit einer eigenen Version der beliebten VoIP-Software ausgestattet werden, um unterwegs an WLAN-Hotspots per Web zu telefonieren.

11.07.2007, 15:10 Uhr
Sky © Sky Deutschland

Handy-Hersteller Nokia zeigt sich weiter offen gegenüber der Internet-Telefonie: Während auf dem ersten Handheld-Modell Nokia 770 jedoch Google Talk vorinstalliert war, hält auf dem neuen N800 die Software von VoIP-Anbieter Skype Einzug. Damit können sich Nutzer nun unterwegs an WLAN-Hotspots einwählen und über das Internet telefonieren. Im Gegensatz zur Google-Lösung, können sie Skype zudem für Telefonate in alle Fest- und Mobilfunknetze nutzen.
Nokia macht Skype Beine
Anwender des N800 können sich die für ihr Handheld angepasste Software ab sofort herunterladen. Wer sich das Gerät neu zulegt, findet ebenfalls entsprechende Link-Angebote, um das Programm zu installieren. Mit der aktuellen Software-Version OS 2007 Edition v. 4.2007.26-8 erhält das N800 die nötige Kompatibilität zum Skype-Programm, das anschließend installiert werden muss. Ein Schnelleinstieg wird als Option des Upgrades angeboten. Die Skype-Nutzung am N800 soll dabei ebenso funktionieren, wie am Rechner und Funktionen wie Chat, Präsenzanzeige, Kontaktdetails und Zugang zu den Kontoeinstellungen bieten.
Mehr Neuigkeiten dank Upgrade
Darüber hinaus erhält das Nokia N800 mit der neuen Software auch ein Browser-Plugin für Adobe Flash 9, um die Webnutzung zu verbessern. Zudem wird nach dem Upgrade der mögliche Speicherplatz erweitert. Während bislang lediglich Speicherkarten mit maximal zwei Gigabyte Kapazität unterstützt wurden, sind es mit der neuen Software dann bis zu acht Gigabyte. Durch die zwei integrierten Steckplätze kann die Merkfähigkeit des Nokia N800 also von vier auf 16 Gigabyte merklich verbessert werden. Auch das Durchhaltevermögen des Akkus soll verlängert worden sein, an den Applikationen hat Nokia ebenfalls hier und da gefeilt und beispielsweise den Media Player übersichtlicher gemacht und das Scannen der Speicherkarten beschleunigt. Zu guter Letzt soll der Bildschirm durch die neue Software berührungsempfindlicher werden.

(Aleksandra Leon)

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