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Nokia: Indische Steuerbehörden fordern dreistellige Millionensumme

Indische Steuerbehörden haben Nokia aufgefordert, umgerechnet knapp 300 Millionen Euro an Steuern nachzuzahlen. Der Handy-Konzern hat Widerspruch eingelegt.

28.03.2013, 17:47 Uhr (Quelle: DPA)
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Die Steuerbehörden in Indien haben dem finnischen Handy-Hersteller Nokia nach monatelangen Ermittlungen einen Zahlungsbefehl für hohe Steuernachzahlungen geschickt. Nokia bestätigte die Anordnung am Donnerstag in Helsinki, wollte den Betrag aber nicht nennen.

Widerspruch eingelegt

Weiter hieß es, man werde sich mit allen juristischen Mitteln zur Wehr setzen. Nokia habe Anfang der Woche Widerspruch bei einem indischen Gericht eingelegt, das danach auch einen vorläufigen Aufschub für den Zahlungsbefehl verfügt habe. Örtliche Medien berichteten, dass die indischen Behörden von einer Nachforderung von über umgerechnet 287 Millionen Euro ausgingen.

Der frühere Handy-Weltmarktführer hat nach eigenen Angaben allein 330 Millionen Dollar für den Bau einer Fabrik im indischen Chennai investiert. Seit Beginn der eigenen Aktivitäten in Indien vor 17 Jahren habe es regelmäßige Steuerprüfungen gegeben.

(Christian Wolf)

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