Handys

Nokia E60: Kompakte Smartphone-Eleganz

Das neue WLAN-fähige Luxus-Smartphone kommt Anfang 2006 in den Handel. Auf eine oder gar zwei integrierte Kameras wurde verzichtet.

13.10.2005, 10:19 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Mobilfunkkunden, die viel Wert auf ein Telefon legen, das mehr kann als andere Modelle, können sich auf das kommende Jahr freuen. Anfang 2006 werden gleich mehrere Smartphones auf den Markt kommen, die als wahre Alleskönner auftreten. Eines dieser Geräte wird das E60 aus der neuen E-Serie von Nokia sein.
Das UMTS-Handy, das abseits von UMTS-Netzen auch in den GSM-Frequenzbereichen von 800, 1.800 und 1.900 Megahertz funkt, wiegt 117 Gramm und ist in seiner für Nokia-Handys typischen Form 115 mal 49 mal 17 Millimeter groß. Besonders fällt das vergleichsweise große Display auf. Bei einer Auflösung von 352 mal 416 Pixeln soll es nach Hersteller-Angaben 16 Millionen Farben darstellen können.
Keine Kamera
Ferner gilt zu beachten, dass Nokia den Wünschen zahlreicher Geschäftskunden nachkommt, die auf eine Kamera im Telefon verzichten möchten. So ist weder auf der Vorder- noch auf der Rückseite eine Digitalkamera integriert. Für Business-Kunden, die auf ihrem Firmengelände ohnehin keine Kamera verwenden dürfen, ist das von Vorteil. In Röhre schauen hingegen all diejenigen, die auf Videotelefonie setzen möchten. Ohne Kamera ist diese in UMTS-Netzen verfügbare Funktion nicht nutzbar.
Der interne Speicher fällt mit 30 Megabyte auch ohne Kamera erfreulich groß aus. Zusätzlich steht zur Speichererweiterung ein Steckplatz für MMC-Speicherkarten zur Verfügung. Herzstück des Handys ist das Betriebssystem Symbian OS 9.1 auf Basis der Series60-Plattform.
Mit Hilfe von WLAN voipen
Neben Bluetooth, USB- und Infrarot-Schnittstelle ist das E60 auch für den Einsatz an WLAN-Hotspots gerüstet. An öffentlichen Internet-Zugangspunkten kann über den integrierten Browser im world wide web gesurft oder über den ebenfalls vorhandenen E-Mail-Client auf persönliche oder geschäftliche E-Mails zugegriffen werden. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass auch die Blackberry-Funktion nutzbar ist. Walkie-Talkie-Freunde können auf Push-To-Talk setzen, wer an einem Hotspot in das Internet eingewählt ist, kann darüber hinaus mittels Voice over IP über das Internet kostengünstig telefonieren.
Einen Preis für das ab dem 1. Quartal 2006 erhältliche Smartphone hat Nokia noch nicht kommuniziert. In GSM-Netzen soll der Akku im Dauersprech-Betrieb bis zu sechs Stunden durchhalten, die Standbyzeit liegt bei bis zu acht Tagen. In UMTS-Netzen fallen die Nutzungszeiten erfahrungsgemäß etwas geringer aus.

(Hayo Lücke)

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