Handys

Nokia Asha 202, 203 & 302: Günstiges Handy-Trio

Aus der Einsteigerklasse zeigte Nokia in Barcelona das Asha 202 und 203 im Handy-Look für rund 70 Euro sowie das Asha 302 für 95 Euro, das optisch an ein BlackBerry erinnert. Laut Nokia soll es schneller als so manches Android-Telefon sein.

27.02.2012, 17:16 Uhr
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Nokia stellt auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona neben dem 808 PureView mit mit 41-Megapixel-Kamera und dem Lumia 610 Smartphone auch eine Reihe neuer sogenannter Feature Phones der Serie Asha aus, die mit günstigen Preisen auf den Mobilfunkmärkten in Schwellenländern bestehen wollen. Im typischen Handy-Look angeboten werden die Modelle Asha 202 und 203, das stärkere Asha 302 orientiert sich hingegen an Business-Phones wie dem BlackBerry von RIM.

70-Euro-Handy mit Touchscreen

Das Asha 202 und das Asha 203 im etwa 115x50x13,9 Millimeter (mm) großen Gehäuse sind optisch identisch und basierend auf dem Nokia-Betriebssystem Series 40 die ersten Geräte mit den überarbeiteten Nokia Life Tools. Die Services bringen Unterhaltungsinhalte, Fremdsprachen und nützliche Informationen via SMS auf die Telefone. Zusätzlich führen die beiden Ashas Spiele von EA in ihre Handy-Klasse ein.

Die 90 Gramm leichten Mobiltelefone mit traditioneller Tastatur und 2,4-Zoll-Touchscreen verfügen über eine 2-Megapixel-Kamera, ein FM Radio, 10 Megabyte internen Speicher und einen microSD-Steckplatz für Speicherkarten mit bis zu 32 Gigabyte. Der Unterschied: Das Asha 202 tritt als Dual-SIM-Handy auf und lässt sich mit zwei SIM-Karten betreiben. Außerdem steht es in vier Farbvarianten – Schwarz, Weiß-Silber, Grau und Rot – bereit, während das Asha 203 einen Bogen um das schwarze Gehäuse macht.

Internetfähig sind die Handys mit einem GPRS-Modul, gesurft wird mit einem Nokia-Browser. Auch soziale Netzwerke kommen nicht zu kurz: Mit Nokia Social 2.0 stehen Twitter, Facebook und Flickr bereit. Die Sprechzeit der roten Handys liegt bei bis zu 5 Stunden, im Standby-Betrieb sollen 27 Tage erreicht werden.

Laut Nokia werden das Asha 202 und das Asha 203 im zweiten Quartal ausgeliefert und zu Preisen ab rund 71 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Nokia Stereo Headset WH-102 zu haben sein.

Im BlackBerry-Look gehalten ist das 106 Gramm leichte und 115x59x13,5 mm große Asha 302. Im Gegensatz zu den Asha-Modellen 202 und 203 ist der 2,4-Zoll-Bildschirm des 302 mit einer Auflösung von 320x240 Pixeln aber nicht berührungsempfindlich.

1-Gigahertz-Prozessor und Exchange-Support

Die Steuerung übernimmt eine unterhalb angeordnete 5-Wege-Taste. Zur Texteingabe steht eine QWERTY-Tastatur zur Verfügung, mit der der Nutzer Status-Updates auf Facebook posten oder Nachrichten über Whatsapp und Twitter tippen kann. Zudem lassen sich E-Mails über Microsofts Exchange synchronisieren.

Leistung spenden ein 1-Gigahertz-Prozessor und 256 Megabyte (MB) RAM, womit das Handy "schneller als viele einfachere Androiden" sein soll. Das verkündete die zuständige Nokia-Managerin Mary McDowell laut der Nachrichtenagentur dpa auf dem MWC. Der interne Speicher fällt mit 256 MB größer aus als bei den übrigen Asha-Modellen, gleichermaßen Bestandteil ist ein microSD-Slot zur Speichererweiterung. Abgerundet wird die Bestückung durch eine 3,2-Megapixel-Kamera mit 4-fachem Zoom, mit der sich auch Videos aufzeichnen lassen.

Nokia Asha 302 für 95 Euro

Auf das Internet greift das Asha 302 per HSDPA, GRPS und EDGE oder WLAN 802.11 b/g/n zu. Zu den Schnittstellen zählen Bluetooth, USB 2.0 und ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss für herkömmliche Kopfhörer. Außerdem spendiert das Handy mit Nokia S40 Betriebssystem ein FM-Radio, einen Kalender, einen Mediaplayer und verschiedene Messenger wie Google Talk.

In GSM-Netzen soll das Handy eine Sprechzeit von bis zu 9 Stunden ermöglichen beziehungsweise 29 Tage im Standby-Modus verweilen. Nokia hält das Asha 302 inklusive Headset für 95 Euro in fünf Farben – Grau, Blau, Rot, Weiß und Gold – bereit. Verfügbar ist es laut Hersteller ab sofort.

(Saskia Brintrup)

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