Handys

Nokia 6030: Smarter Europabegleiter

Neues Dualband-Handy kommt ohne viele Extras aus. Dafür günstig in der Anschaffung.

05.03.2005, 09:01 Uhr
SMS schreiben© Andres Rodriguez / Fotolia.com

Voraussichtlich ab dem dritten Quartal dieses Jahres wird es vom Marktführer unter den Handyherstellern, Nokia, ein neues Einsteigerhandy geben. Das 6030 setzt auf klassisches Design mit integrierter Antenne und kommt ohne viele Zusatzfunktionen aus.
Schwacher Akku
Auf Business-Funktionen wie Bluetooth oder Infrarot-Schnittstelle muss der Nutzer beim neuen Nokia-Modell ebenso verzichten wie auf eine integrierte Kamera. Dafür ist der Neuling mit gerade einmal 90 Gramm recht leicht und bringt es zudem auf kompakte Maße von 104 mal 44 mal 18 Millimeter. Erstaunlich: Liegt die Standbyzeit bei noch akzeptablen zwölf Tagen, hält der Akku im Dauersprechbetrieb nur magere drei Stunden durch.
Für ein Einsteigerhandy eher ungewöhnlich ist das Display. Zwar ist es mit 128 mal 128 Pixeln recht klein, kann aber 65.536 Farben darstellen. Zum Datenaustausch wurde GPRS der Klasse 6 integriert (maximal drei Empfangs- und zwei Sende-Kanäle), für die Betrachtung von HTML-Seiten wurde dem 6030 ein xHTML-Browser spendiert. Außerdem mit an Bord: ein Radio und MMS-Funktionalität. Zu beachten ist: Das Gerät wird als Dualband-Handy ausgeliefert, ein Gebrauch zum Beispiel auf dem amerikanischen Kontinent ist also nicht möglich.
Individueller Look
Wenige Zusatzfunktionen machen sich am Ende natürlich auch im Preis bemerkbar. Nokia empfielt einen Preis in Höhe von rund 175 Euro ohne Vertrag. Das Aussehen des 6030 lässt sich im Übrigen durch austauschbare Xpress-on-Cover individuell gestalten.

(Hayo Lücke)

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