Mobilfunkversorgung

Noch 14.000 Funklöcher in NRW

Laut Bundesverkehrsministerium finden sich in Nordrhein-Westfalen noch viele Mobilfunkzellen, die nur unzureichend mit 3G und 4G ausgestattet sind. Regional sei die Verteilung dieser Funklöcher aber recht unterschiedlich.

Jörg Schamberg, 04.05.2020, 10:03 Uhr
Funkmast© jomar / Fotolia.com

Beim Mobilfunkausbau in Deutschland bleibt noch viel zu tun. Es gibt immer noch etliche Regionen in Deutschland, in denen der Mobilfunkempfang nur unzureichend möglich ist und es zu Verbindungsabbrüchen kommen kann. Das zeigen auch aktuelle Zahlen für das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die Nachrichtenagentur dpa berichtete am Wochenende über eine Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten Bernd Reuther.

Mobilfunkversorgung in NRW je nach Region unterschiedlich

Demnach gebe es in Nordrhein-Westfalen über bewohntem Gebiet noch rund 14.000 Funklöcher. Konkret handele es sich dabei um sogenannte Mobilfunk-Rasterzellen mit 3G und 4G für weniger als 50 Prozent der Haushalte. Allerdings ist die Mobilfunkversorgung in NRW je nach Region recht unterschiedlich. So sei etwa die Situation im Regierungsbezirk Münster gut, nur 0,1 Prozent der Mobilfunkzelle seien dort nicht ausreichend mit Mobilfunk versorgt. Anders dagegen sehe es im Regierungsbezirk Arnsberg im Sauerland aus. Dort seien 6 Prozent der Rasterzellen nicht ausreichend ausgestattet.

Insgesamt würden die etwa 14.000 Funklöcher rund 2,6 Prozent aller rund 546.000 Mobilfunk-Rasterzellen in dem Bundesland ausmachen.

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