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Nintendo Wii macht jetzt sportlich fit

Auf der Spielemesse E3, die derzeit in Santa Monica stattfindet, zeigen die Japaner ein neues Spielzeug: Das Wii Balance Board soll der guten, alten Gymnastik neuen Pepp geben.

13.07.2007, 08:45 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Dass man mit Nintendos Wii ordentlich in Bewegung gerät, wissen nicht nur die Spieler, die sich bereits Prellungen und Stauchungen bei der Interaktion mit der neuartigen Konsole zugezogen haben. Erst recht aufwärmen sollten sich künftig Besitzer des Wii Balance Board, das Nintendo jetzt auf der Spielemesse E3 in Santa Monica vorgestellt hat und künftig gemeinsam mit dem Spiel Wii Fit ausliefern will. Das neue Spielzeug erinnert etwas an einen ziemlich flachen Stepper und soll Wii-Fans künftig sportlich machen.
Konsole spielen macht stark
Der Name Wii Balance Board ist noch nicht endgültig, Nintendos Plan, Konsolenspieler vom Sofa hoch zu treiben hingegen offensichtlich schon: Mit Wii Fitness wird die Idee des aktiven Spiels, die schon von der Spielereihe Wii Sports eingeführt wurde, weiter voran getrieben. Das Balance Board soll dabei die Möglichkeiten, sich zu bewegen, auf den ganzen Körper übertragen. Dazu wird das Gerät auf dem Boden platziert, die Bewegungen des darauf stehenden Spielers werden anhand des wechselnden Drucks interpretiert und ins Spiel integriert.
Hula-Hoop und Kopfball
So sollen sich Spieler mit dem Wii Balance Board künftig an Aerobic-Übungen oder auch Yoga und Muskel-Stretching versuchen können. Aber auch für Spiele ist das neue "Spiel-Brett" gedacht. So zeigt ein Video auf der Wii Fitness Website anschaulich, wie beispielsweise Hula-Hoop mit einem oder mehreren Reifen aussehen könnte. Ein anderes Beispiel zeigt einen Jungen, der gerade dazu ansetzt, einen Fußball per Kopf ins Netz zu befördern. Zudem soll es künftig möglich sein, seine Ergebnisse beim sportlichen Workout festzuhalten und über einen neuen Menüpunkt der Wii mit anderen zu vergleichen. Wann das Spiel Wii Fit mit dem Balance Board in den Handel kommen soll und was es kosten wird, steht bislang noch nicht fest.

(Aleksandra Leon)

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