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Nintendo verletzt 3D-Patent: 30 Millionen US-Dollar Entschädigung für Entwickler

Eine Niederlage vor Gericht wird jetzt richtig teuer für das japanische Traditionsunternehmen: Der Patentinhaber soll mit über 30 Millionen US-Dollar entschädigt werden.

14.03.2013, 18:31 Uhr
Internet© Daniel Fleck / Fotolia.com

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat Nintendo offenbar eine Patentsrechtsverletzung mit seinem Handheld 3DS begangen. Vor Gericht hat eine New Yorker Jury das Unternehmen für schuldig befunden.

Patent auf brillenlose 3D-Displays verletzt

Im Mittelpunkt der Verhandlungen stand die brillenlose 3D-Technologie mit der Nintendo den 3DS ausgestattet hat. Nach Auffassung der Jury hat Nintendo bei der Entwicklung des Displays Verfahren angewendet, die ursprünglich von dem Entwickler Seijiro Tomita stammen. Nintendos Verteidiger Scott Lindvall hingegen erklärte, dass der 3DS keine Schlüsselelemente von Tomitas Patente verletzt. Nintendo hätte zudem mit mehreren Herstellern von 3D-Displays in Kontakt gestanden.

Als Entschädigung sprach die Jury Tomitas stolze 30,2 Millionen US-Dollar zu. Die Patentklage wurde bereits 2011 eingereicht, Tomita war eine lange Zeit Mitarbeiter bei Sony. Zum Urteil äußerte sich Lindvall  nicht, eine offizielle Stellungnahme Nintendos steht bislang aus.

(Marcel Petritz)

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