News

Neues Vermarktungsmodell von Premiere und arena

Das neue Konzept für die Vermarktung des Bundesligakanals arena für Satelliten-Kunden von Premiere liegt dem Bundeskartellamt jetzt vor. Der im April ausgesetzte Vertrag bleibt aber vorerst weiter außer Kraft.

01.06.2007, 14:31 Uhr
Netzwerk© TheSupe87 / Fotolia.com

Der Bezahlfernsehanbieter Premiere und der Bundesliga-Sender arena haben dem Bundeskartellamt das mit Spannung erwartete Vermarktungsmodell vorgelegt. Darüber informieren beide Anbieter am heutigen Freitag. Erst in dieser Woche hatte arena mit einer umfangreichen Bankbürgschaft den Weg für die Bundesliga-Übertragungen in der kommenden Saison frei gemacht.
Stillschweigen vereinbart
Beide Partner haben sich demnach auf die Eckpunkte eines neuen Kooperationsmodells verständigt. Dabei geht es um die Vermarktung von arena über die Premiere-Plattform für Satellitenzuschauer. Einzelheiten wurden noch nicht bekannt. Die Beteiligten haben Stillschweigen vereinbart. Premiere-Chef Georg Kofler ist aber überzeugt, einen wichtigen Schritt getan zu haben: "Wir haben ein Modell präsentiert, das aus unserer Sicht den wesentlichen Bedenken des Kartellamts Rechnung trägt. Wir wünschen uns rechtzeitig vor Start der neuen Bundesliga-Saison die nötige Klarheit."
Kooperation weiterhin ausgesetzt
Gleichzeitig wurde vereinbart, den am 8. Februar geschlossenen Kooperationsvertrag weiterhin auszusetzen. Um der Kartellbehörde ausreichend Zeit für eine Prüfung des neuen Angebotes einzuräumen, bleibt die am 18. April überraschend ausgesetzte Kooperation zunächst bis zum 23. Juni außer Kraft.

(Stefan Hagedorn)

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang