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Neuer Wunderchip von IBM

Auf der Optical Fiber Conference stellten sie einen Prototyp eines Chipsets vor, das in der Lage ist, Geschwindigeiten von bis zu 160 Gigabit pro Sekunde zu erreichen.

27.03.2007, 10:01 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

IBM-Forscher haben nach eigenen Angaben einen großen Fortschritt bei optischen Transceiver-Chipsets gemacht. Auf der Optical Fiber Conference stellten sie einen Prototyp eines Chipsets vor, das in der Lage ist, mit bis zu 160 Gigabit pro Sekunde Geschwindigkeiten zu erreichen, die mindestens achtfach schneller sind als heute verfügbare optische Komponenten.
Neuer Geschwindigkeitsrausch
Die neue Technologie können zum Beispiel auf gedruckte Schaltkreisboards aufgebracht werden und es damit den Komponenten eines elektronischen Systems wie einem PC oder einer Set-Top-Box ermöglichen, viel schneller miteinander zu kommunizieren. Damit ließe sich die Leistung eines Gesamtsystems dramatisch nach oben schrauben.
Der Durchbruch könnte unter anderem auch die Art und Weise verändern, wie Daten über das Web verteilt und genutzt werden. Der vorgestellte Transceiver-Prototyp ist schnell genug, um die Download-Zeit für einen typischen High-Definition-Film in voller Länge von bisher 30 Minuten oder mehr auf eine einzige Sekunde zu reduzieren.
Markteinführung nicht vor 2010
Bis erste Endkunden-Produkte auf Basis des neuen Tranceivers erhältlich sind, werden aber noch einige Monate vergehen. Voraussichtlich 2010 soll es erst soweit sein.

(Hayo Lücke)

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