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Neuer Sony-Rechner teilt sich auf

Sony hat mit der Vaio RM1N eine neue Profi-Workstation für die Video-Bearbeitung vorgestellt. Das Besondere daran: Die Hardware verteilt sich auf zwei Gehäuse.

22.06.2007, 12:01 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Warum einfach, wenn es auch zweifach geht? Das hat sich offenbar auch Sony gedacht und die neue Workstation mit der Bezeichnung Vaio RM1N in zwei Bereiche aufgeteilt. Der Aufgabenschwerpunkt des neuen Rechners liegt dabei auf Bearbeitung und Schnitt von hochauflösenden Video-Inhalten.
Individuell positionierbar
In der Haupteinheit des zweigeteilten Systems befinden sich Mainboard, Prozessor, und Grafikkarte. Die Nebeneinheit liefert die Festplatte, Laufwerke und ein Kartenlesegerät. Beide Komponenten lassen sich vertikal oder horizontal aufstellen und können so beliebig positioniert werden. Für die Rechenleistung sorgt der Intel Core 2 Quad Q6600 Prozessor mit 2,4 Gigahertz (GHz) Taktfrequenz pro Kern und insgesamt acht Megabyte (MB) L2-Cache, auf den alle vier Kerne zugreifen. Neben zwei Gigabyte (GB) DDR2-Arbeitsspeicher gehören zwei S-ATA-Festplatten mit jeweils 500 GB zur Ausstattung.
Mit Blu-ray-Laufwerk
Die Platten mit einer Geschwindigkeit von 7.200 Umdrehungen pro Minute bieten dem Anwender somit insgesamt ein Terabyte (TB) Platz zur Speicherung von Daten. Der Rechner basiert auf dem P965 Express Chipsatz und bringt mit der Nvidia GeForce 8600 GTS zusätzlich eine Grafikkarte mit. Ein Blu-ray-Laufwerk, das auch DVDs brennen kann, ist ebenfalls dabei. Das Mainboard bietet neben zehn USB-2.0-Ports, drei PCI-Express-Steckplätze und insgesamt vier S-ATA-Schnittstellen.
Die Workstation Vaio RM1N wird mit einem Software-Paket bestehend aus Adobe Premiere Pro 2.0, WinDVD BD for VAIO und Click to DVD BD ausgeliefert und steht inklusive Windows Vista Business bereit. Zum Lieferumfang gehören auch zwei Lautsprecher und ein Spezial-Controller, der Monitor ist nicht dabei. Zunächst ist der Rechner nur in Großbritannien zu einem Preis von rund 2.500 Britischen Pfund erhältlich. Zurzeit wird laut Sony geprüft, ob eine Expansion in andere Märkte sinnvoll sei.

(Saskia Brintrup)

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