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Neue Videoportale von Sat.1 und Kabel Eins online

Nach ProSieben sind nun auch die beiden Schwestersender mit ihren überarbeiteten Videoportalen am Start. Ganze Folgen eigenproduzierter Serien und Specials stehen kostenlos zur Verfügung.

16.05.2009, 15:01 Uhr
Internet© Daniel Fleck / Fotolia.com

Der TV-Konzern ProSiebenSat.1 hat den Videoangeboten seiner drei Hauptsender eine Layout-Kur verordnet und präsentiert jetzt – nach dem Relaunch von ProSieben.tv im Februar – auch Sat1.tv und kabeleins.tv in neuem Glanz.
Nur Eigenproduktionen
Ab sofort sind beide Videoportale in frischer Aufmachung und mit neuen Inhalten und Funktionen online. Dort stehen nun komplette Folgen und einige spezielle Videoclips kostenlos zum Abruf bereit. Darunter mehr oder weniger erfolgreiche und sehenswerte Formate wie "Anna und die Liebe", "K11 - Kommissare im Einsatz", "Das Fast Food-Duell" oder "Hagen hilft!". Beide Portale bieten viele TV-Formate der Sender in voller Länge bis zu sieben Tage nach TV-Ausstrahlung kostenlos an. Ebenfalls neu sind eigenproduzierte Filme von Sat.1, die als Streaming für eine Woche direkt nach TV-Ausstrahlung zur Verfügung stehen, aktuell der "Große Sat.1-Film 'Unsre Mutter ist halt anders'" vom Dienstag.
Neu ist auch ein großes Archiv mit dauerhaft vorhandenen Video-Clips. Für alle Auto-Fans gäbe es beispielsweise auf kabeleins.tv über 900 Fahrberichte, Tuning-Beiträge und Reportagen des Kabel Eins-Formats "Abenteuer Auto". Episoden ließen sich schnell über den Wochentag im Web-TV-Player finden. Die Anordnung nach Tag und Sendeplatz erinnere dabei an eine Programmzeitschrift, damit sich die Zuschauer ähnlich wie beim klassischen Fernsehen orientieren könnten.
Kostenlos und einfach zu bedienen
Die Video-Portale sind wie die Fernsehprogramme werbefinanziert, vor jeden Clip wird ein Spot gezeigt. Außerdem sind sie eng mit dem Angebot der unternehmenseigenen Online-Videothek maxdome verbunden, bei der alle kompletten Folgen der Sendungen im Archiv und zum Teil auch vor TV-Ausstrahlung kostenpflichtig zum Abruf per DSL bereit stehen.
Die Bedienung der neuen Videodienste sei jetzt komfortabel und intuitiv. Zum Einsatz komme die Streaming-Technologie "move media service" aus den USA, die dort bei allen großen Senderseiten eingesetzt werde. Die Videos sollen nun deutlich schneller starten und je nach DSL-Verfügbarkeit automatisch in der bestmöglichen Bildqualität abgespielt werden.
Das funktionierte bei einem Besuch der neuen Portale auch zunächst recht gut. Allerdings forderte das erforderliche Browser-Plugin ein Update und führte danach auf der einen Seite dazu, dass nach dem obligatorischen Werbespot kein Video mehr im Internet Explorer lief und auf der anderen zu einem kompletten Absturz des Firefox.

(Michael Posdziech)

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