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Neue TFT-Monitore von Acer, LG und NEC

Drei neue TFT-Displays, die kaum unterschiedlicher sein könnten: Der Acer HS244HQ kommt mit 120-Hertz-Technik und Shutterbrille für 3D-Inhalte, der LG E2290V als flachster Monitor der Welt und der NEC MultiSync PA301W als Farbwunder für Profis.

12.12.2010, 13:01 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Drei Hersteller, drei neue Displays: Acer, LG und NEC haben je einen neuen TFT-Monitor vorgestellt. Der Acer HS244HQ richtet sich an Film- und Computerspielfans, denen 2D-Darstellungen nicht mehr ausreichen, das auffälligste Merkmal des LG E2290V ist seine besonders flache Bauweise und beim NEC MultiSync PA301W handelt es sich um ein Profi-Display im 30-Zoll-Format.

Acer HS244HQ für 3D-Effekte

Der Acer HS244HQ kommt im 24-Zoll-Format und bringt diverse Features für die Multimedia-affine Kundschaft mit. Hierzu zählen eine Full-HD-Auflösung von 1.920x1.080 Pixeln im 16:9-Format, eine kurze Reaktionszeit von 2 Millisekunden (ms), um Schlieren in Computerspielen vorzubeugen, zwei HDMI-Ports, Lautsprecher und – als wichtigste Funktion – die 120-Hertz-Technik. Auf diese Weise kann das TN-Panel mit Blickwinkeln von 170 Grad horizontal und 160 Grad vertikal zusammen mit der passenden Shutterbrille 3D-Effekte sichtbar machen. Da eine der HDMI-Schnittstellen dem Standard HDMI 1.4a entspricht, zeigt das Display auch 3D-Inhalte von anderen Quellen wie Blu-ray-Playern oder Settop-Boxen an. Falls die Grafikkarte im PC noch nicht über einen HDMI-Ausgang verfügen sollte, ist auch ein analoger D-Sub-Eingang (VGA) vorhanden. Laut Acer soll der Monitor ein dynamisches Kontrastverhältnis von bis zu 12.000.000:1 erreichen, die Helligkeit liegt bei 300 Candela pro Quadratmeter (cd/m²). Die Hintergrundbeleuchtung übernehmen zeitgemäße LEDs. Acer bringt seinen HS244HQ Ende Dezember für 399 Euro in den Handel und gewährt seinen Kunden eine zweijährige Garantie.

LG E2290V: 7,2 Millimeter flacher Monitor

LG hat in der Vergangenheit schon häufiger besonders schlanke Displays herausgebracht, mit dem neuen E2290V eigenen Angaben zufolge aber eine neue Grenze unterschritten: Der 21,5-Zoll-Monitor soll mit 7,2 Millimetern der bislang flachste Bildschirm der Welt sein und auf der CES in Las Vegas im kommenden Jahr mit einem Preis ausgezeichnet werden. Wie die meisten modernen Bildschirme bietet das Gerät eine LED-Hintergrundbeleuchtung, die 250 cd/m² erreichen soll, und Full High Definition. Blickwinkel und Reaktionszeit entsprechen mit 170/160 Grad und 2 ms genau den technischen Daten des Acer Displays, schließlich visiert LG ebenfalls Nutzer an, die ein Gerät für Filme und Spiele suchen. Eine HDMI-Schnittstelle ist daher auch vorhanden, alternativ stehen D-Sub und DVI zur Verfügung. Der dynamische Kontrast soll bei 10.000.000:1 liegen, der eigentliche Kontrastwert beschränkt sich aber – wie bei den meisten TFTs – auf 1.000:1. Der LG E2290V soll ab sofort für 329 Euro zu haben sein.

Farbtreuer NEC MultiSync PA301W

Der schwarze 30-Zöller NEC MultiSync PA301W folgt im Januar und schlägt mit 2.259 Euro zu Buche. Wie sich am Preis schon ablesen lässt, handelt es sich um ein Gerät aus der Highend-Klasse. Demnach kommt anstelle eines günstigen TN-Panels auch ein hochwertigeres P-IPS-Panel zum Einsatz. Mit hohen Blickwinkeln von 178 Grad und einer genauen Farbwiedergabe soll es im professionellen Bereich für farbkritische Arbeiten genutzt werden. Die Auflösung beträgt 2.560x1.600 Pixel im 16:10-Format, wobei sich Inhalte auch mit Hilfe einer Bild-in-Bild-Funktion anordnen lassen. So reaktionsschnell wie TN ist ein IPS-Panel nicht: der NEC Monitor benötigt 6 ms für einen Wechsel von Grau zu Grau. Die Leuchtdichte ist mit 350 cd/m² wiederum sehr hoch, der Kontrast entspricht dem üblichen Verhältnis von 1.000:1. Im Gegensatz zu den Modellen von LG und Acer ist der NEC MultiSync PA301W um bis zu 15 Zentimeter in der Höhe verstellbar. Angeschlossen wird das Display per DisplayPort oder DVI-D, wobei jeweils zwei Eingänge vorhanden sind. Ein programmierbarer USB-Hub ist ebenfalls an Bord. Die Garantiezeit beträgt drei Jahre.

(Saskia Brintrup)

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