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Neue TFT-Monitore von Acer, Iiyama und LG

LG hat seinen IPS-Serien Nachfolger beschert: Die neuen Displays starten im November ab 179 Euro; wir konnten bereits ein Exemplar ausprobieren. Auch Acer und Iiyama haben neue Bildschirme im Programm: Besonders dünn, im 16:10-Format oder mit IPS-Technik.

17.10.2011, 00:01 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Neue Displays von Acer, Iiyama und LG: Acer legt den Fokus bei der neuen Serie S0 auf schlanke Maße, Iiyama bringt ein Modell mit IPS-Panel. LG hatte bereits zur IFA verschiedene neue Monitore angekündigt – unter anderem die Serie IPS5. Die Display-Reihe bringt die Nachfolger der IPS-Bildschirm-Serien IPS1 und IPS6 hervor. Wie anhand der Produktbezeichnung unschwer zu erkennen ist, kommt auch bei LG anstelle eines TN-Panels ein IPS-Exemplar zum Einsatz; genauer gesagt S-IPS.

Acer S0: Nur 13 Millimeter dünn

Acers S0-Serie steht für Bildschirme mit LED-Hintergrundbeleuchtung und einer Tiefe von lediglich 13 Millimetern. Je nach Bedarf können Kunden zwischen verschiedenen Displaygrößen von 19 bis 24 Zoll wählen. Interessant: Entgegen dem Trend zum Breitbildformat befindet sich immerhin ein Gerät mit 16:10-Auflösung darunter, was den einen oder anderen Büro-Anwender freuen dürfte. In diese Kategorie fällt der 19 Zoll große Acer S190WL mit 1.440x900 Bildpunkten. Alle übrigen Displays verwenden hingegen das 16:9-Format, wie der 20-Zöller S200HL mit 1.600x900 Pixeln. Ab 21,5 Zoll und somit ab dem Modell S220HQL versammeln sich 1.920x1.080 Bildpunkte (Full HD) auf dem Bildschirm. So auch beim S230HL mit einer Bildschirmdiagonale von 23 Zoll und dem S240HL, mit 24 Zoll der größte Monitor. Die verfügbaren Schnittstellen variieren je nach genauer Konfiguration. Als Standard sind VGA und DVI gesetzt, der 24-Zöller kommt optional außerdem mit HDMI. Keine Unterschiede macht Acer bei der Helligkeit und Reaktionszeit; die Werte liegen gleichermaßen bei 250 Candela pro Quadratmeter und 5 Millisekunden (ms), was für ein TN-Panel spricht. Für die Blickwinkel gibt der Hersteller 170 Grad horizontal und 160 Grad vertikal an. Erhältlich sind die S0-Displays für 109 bis 189 Euro.

IPS-Monitor von Iiyama

Kein TN-, sondern ein IPS-Panel, das unter anderem größere Blickwinkel ermöglicht, steckt im 23 Zoll großen Iiyama TFT-Monitor ProLite X2377HDS mit Full-HD-Auflösung. Helligkeit und Reaktionszeit betragen 250 cd/m² beziehungsweise 5 ms, um die Beleuchtung kümmern sich LEDs, weshalb sich der Energieverbrauch im normalen Betrieb bei 23 Watt einpendeln soll. Angaben zum Preis und zur Verfügbarkeit macht Iiyama nicht. Zieht man Informationen von Onlineshops, die das Modell bereits listen, heran, ist das Gerät für rund 170 Euro im Anmarsch und wird in diesem Monat erwartet.

LG IPS-Displays: In zwei Größen verfügbar

Auch LGs neue Monitore setzen auf IPS-Panel, bei denen die Farbwiedergabe besser ausfällt als bei TN; diesen Punkt hebt LG bei der neuen Serie IPS5 mit 6-Achsen-Farbkorrektur und einem Farbkalibrierungsprotokoll über die im Werk vorgenommenen Einstellungen explizit hervor. Der Hersteller hält die Geräte mit Bildschirmdiagonalen von 21,5 und 23 Zoll bereit, beide Formate liefern eine Full-HD-Auflösung von 1.920x1.080 Bildpunkten (16:9), eine mattierte Oberfläche und eine Helligkeit von 250 cd/m². Die Reaktionszeit ist bei IPS-Bildschirmen höher als bei TFTs mit TN. Statt lediglich 2 oder 5 ms benötigt die IPS5-Reihe im Schnitt 14 ms  für einen Wechsel von Grau zu Grau.

Software "Dual Package" erleichtert das Arbeiten mit zwei Monitoren

Die neuen LG Monitore lassen sich per HDMI, D-Sub oder DVI an den PC anschließen und werden mit einer Software namens Dual Package geliefert, die das Handling mit zwei Monitoren erleichtert - ähnlich den hauseigenen Funktionen von Windows 7. Laut Anbieter werden die Displays im November starten, der 21,5 Zoll große IPS225V kostet 179 Euro und der 23-Zöller IPS235V 199 Euro. Wir konnten vorab bereits ein Seriengerät ausprobieren: Weitere Infos liefert der LG IPS235V Test.

(Saskia Brintrup)

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