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Neue TFT-Displays für Anspruchsvolle: Gelenkig, umsichtig und kontaktfreudig

Acer, Asus und BenQ haben neue TFT-Displays für Büro-Anwender vorgestellt. Zur ergonomischen Anordnung auf dem Schreibtisch sind die Monitore höhenverstellbar und entspiegelt, dank IPS-Panel außerdem blickwinkelstabil.

30.03.2013, 14:01 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

In dieser Woche haben Acer, Asus und BenQ neue Displays vorgestellt, die allesamt für den beruflichen Einsatz konzipiert wurden. Daher haben die Hersteller an eine ergonomische Gestaltung gedacht und die Monitore außerdem entspiegelt. Der Großteil setzt auf ein IPS-Panel.

Acer B6 und V6

Als einziger Anbieter schweigsam über den verwendeten Panel-Typen ist Acer. Der Hersteller hat zwei neue TFT Monitor-Serien, Acer B6 und Acer V6, entwickelt, die Geräte in den Displaygrößen 19 bis 29 Zoll umfassen. Ein günstiges TN-Panel dürfte aber nicht eingebaut sein, denn beide Reihen sollen Blickwinkel von 178 Grad ermöglichen, was klar für eine andere Technik spricht. Die neuen Display-Serien spendieren eine Full-HD-Auflösung, aus der Reihe fällt das 29 Zoll große Modell B296CL mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten. Damit hat auch Acer künftig einen 21:9-Monitor im Programm.

Die einzelnen Ausführungen sollen eine Reaktionszeit von 5 Millisekunden (ms) und bei dynamischer Regelung Kontrastwerte von bis zu 1.000.000:1 erreichen. Höhenverstellbar ist lediglich die Serie Acer B6, deren Displays um bis zu 15 Zentimeter nach oben verstellt werden können. Zudem sind sie neigbar und lassen sich auch in den Portraitmodus drehen. Die vorhandenen Anschlüsse variieren von Modell zu Modell, die Top-Geräte verfügen über einen DisplayPort und vier USB-3.0-Schnittstellen, von denen eine zum Aufladen von Smartphones oder Tablets genutzt werden kann. Obligatorisch ist ein physischer Power-Schalter, um die Monitore komplett abschalten zu können. Die B6- und V6-Bildschirme werden laut Acer ab Mai zu Preisen ab 159 beziehungsweise 119 Euro erhältlich sein.

Asus PB248Q

Den neuen Asus Monitor PB248Q gibt es ab sofort für 359 Euro zu kaufen. Das 24-Zoll-Exemplar mit 6 ms schnellem IPS-Panel nutzt das mittlerweile rar gewordene 16:10-Format und liefert 1.920 x 1.200 Pixel. Die Hintergrundbeleuchtung sorgt für eine Leuchtkraft von 300 Candela pro Quadratmeter, über den statischen Kontrast schweigt sich Asus allerdings ebenso aus wie Acer. Dynamisch werden bis zu 80.000.000:1 erreicht. Der PB248Q Monitor verspricht eine hundertprozentige Abdeckung des sRGB-Farbraums und ist in sämtliche Richtungen anpassbar. Um Dokumente bequem in ihrer Originalgröße anzeigen zu können, hat Asus dem Display einen gesonderten Modus zur Anpassung spendiert. Anschließen lässt es sich per HDMI, DVI (Dual-Link), D-Sub oder DisplayPort, für Peripheriegeräte stehen vier USB-Ports bereit. Ferner ist eine Kopfhörerbuchse vorhanden, alternativ können die internen Lautsprecher angezapft werden. Die Leistungsaufnahme soll bei unter 65 Watt liegen.

BenQ BL2411PT

Für eine Displaygröße von 24 Zoll hat sich auch BenQ beim neuen BL2411PT mit IPS-Panel entschieden. Die technischen Daten des mattschwarzen Geräts mit Lautsprechern lesen sich ähnlich wie bei Asus. So stimmen beispielsweise allen voran eine Full-HD-Auflösung im 16:10-Format, die sRGB-Abdeckung, die Helligkeit und die Blickwinkel mit 178 Grad überein. In der Höhe verstellen, neigen, schwenken und hochkant drehen lässt sich der Bildschirm ebenfalls, integriert aber weniger Anschlüsse. Nutzbar sind DVI-D, D-Sub und ein DisplayPort. Der statische Kontrast liegt bei 1.000:1, dynamisch können bis zu 20.000.000:1 erreicht werden. BenQ hebt insbesondere die Stromspareigenschaften hervor und nennt dementsprechend auch nur den Verbrauch im Ökomodus. Dann genehmigt sich der BL2411PT laut Hersteller weniger als 23 Watt. Über einen Sensor wird erkannt, ob gerade jemand vor dem Bildschirm sitzt oder aber aufgestanden ist, der Monitor schaltet sich dann selbständig in den Sparmodus um. BenQ wird den 24-Zöller ab Mitte April für 299 Euro anbieten.

(Saskia Brintrup)

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