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Neue Spam-Welle dreht sich um Google-Einträge

Derzeit kursieren gefälschte E-Mails, die diesmal angeblich vom Suchmaschinenbetreiber Google stammen. Darin wird gedroht, die Seite aus dem Google- Index zu streichen.

22.06.2007, 16:31 Uhr
Google© Google

Eine neue Spam-Welle schwappt über die deutschen E-Mail Postfächer. Diesmal geht es um den für viele Website-Betreiber existenziellen Eintrag im Index der Suchmaschine Google. In den E-Mails wird angekündigt, dass die betreffende Seite demnächst nicht bei Google geführt wird.
Gefälschte E-Mails im Umlauf
Die täuschend echt wirkenden Google-Mails waren bereits vor einigen Wochen erstmals aufgetaucht und wurden nun weiterentwickelt. In einigen Fällen sollen gefährliche Dateianhänge mit der E-Mail versendet worden sein, die Schadcodes wie trojanische Pferde enthalten. Diese sollten unter gar keinen Umständen geöffnet werden, um eine Infizierung des Systems zu verhindern. Ansonsten geht es den bislang unbekannten Urhebern offenbar darum, Verunsicherung zu stiften und Verärgerung bei den Empfängern auszulösen.
In den gefälschten E-Mails wird darüber informiert, dass bei der Indexierung festgestellt werden musste, dass bei den betreffenden Websites "Techniken angewendet werden, die gegen unsere Richtlinien verstoßen." Nicht wenige Webmaster werden durch die Spam-Mails verunsichert und lesen die in der E-Mail verlinkten Richtlinien des weltgrößten Suchmaschinenbetreibers durch, welcher angebliche Fehler begangen wurde.
In seinem Webmaster-Blog sorgt Google für Klarheit: "In den vergangenen Tagen gab es nochmals Versuche, deutsche Webmaster durch falsche E-Mails von Google zu verunsichern. Diese E-Mails stammen nicht von Google. Seit einigen Wochen hat Google die Benachrichtigung von Webmastern durch E-Mails eingestellt."

(Stefan Hagedorn)

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