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Neue Notebooks und UMPC mit Flashspeicher

Motion Computing bietet den UMPC LS800 nun auch mit Solid State Disk an. Unterdessen hat Fujitsu Siemens eine neue Notebook-Familie vorgestellt und Benq bringt zwei Santa-Rosa-Modelle auf den Markt.

08.07.2007, 16:01 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

In dieser Woche hat Fujitsu Siemens seine neue Notebook-Produktfamilie mit Namen "Esprimo" vorgestellt. Zum Auslieferungsstart werden drei Modelle angeboten, die alle mit einem UMTS-Modul ausgestattet sind. Benq hat zudem zwei Joybooks mit Santa Rosa Hardware angekündigt. Darüber hinaus gibt es Neuigkeiten von Motion Computing: Der UMPC LS800 ist ab sofort auch als LS800-SSD zu haben.
Mit Solid State Disk
Wie das Kürzel "SSD" in der Modellbezeichnung vermuten lässt, steckt in dem Mini-Notebook keine Festplatte, sondern eine Solid State Disk. Diese bietet 32 Gigabyte (GB) Speicherplatz für die eigenen Daten. Die Lese-Zugriffszeit soll bei 0,12 Millisekunden (ms) liegen und der Stromverbrauch bei 0,5 Watt. Der neue Speicher macht den LS800-SSD robuster als die Festplatten-Variante und erhöht laut Hersteller die Akkulaufzeit um zehn Prozent. Mit dem Standardakku soll der kleine PC vier Stunden auskommen. Ein leistungsstärker Akku mit sieben Stunden Laufzeit ist optional verfügbar.
Knapp 1.000 Gramm
Wie auch seine Festplatten-Brüder wiegt das SSD-Modell nur knapp ein Kilogramm inklusive Akku und ist mit den Maßen von 22,7 x 17 mm x 2,2 Zentimeter sehr kompakt. In der Basisausstattung kommt der Ultra Mobile PC mit einem Intel Pentium M Ultra-Low-Voltage-Prozessor 753 mit 1,2 Gigahertz (GHz) Taktfrequenz und 512 Megabyte (MB) Arbeitsspeicher, der auf ein GB erweiterbar ist. Für die drahtlose Kommunikation stehen ein WLAN-Funknetzwerkkarte nach den Standards 802.11 a/b/g und Bluetooth 2.0 bereit.
Wahlweise mit Outdoor-Display
Der LS800-SSD wurde für spezielle Einsatzgebiete mit großer Schockbelastung oder hohen Temperaturschwankungen entwickelt. So gibt es das 8,4-Zoll-Display des Mini-Notebooks auch als "View-Anywhere-Ausführung", das selbst bei praller Sonne die Lesbarkeit garantieren soll. Auch das Gehäuse wurde extra robust gefertigt: Aus Kunststoff mit Karbonfaser-Verstärkung und Magnesium-Leichtmetall-Legierung.
Acturion Datasys bietet den LS800-SSD ab 2.039 Euro netto an. Mit dabei sind ein Eingabestift sowie Windows XP Tablet Edition. Benq hat zudem zwei Joybooks aus der R56-Serie vorgestellt, die mit der neuen Intel Santa Rosa Plattform bestückt sind. Nach Herstellerangaben verfügen die Notebooks mit der kurzen Reaktionszeit von acht Millisekunden (ms) über die "zurzeit schnellsten 15,4-Zoll-Notebook-Panels", was insbesondere Gamern und Video-Fans zu Gute kommt. Darüber hinaus sind die Displays entspiegelt und bieten eine Helligkeit von 200 Candela pro Quadratmeter (cd/m²) und ein Kontrastverhältnis von 400:1.
Große Festplatte
Das Joybook R56.G06 arbeitet mit einem Intel Core 2 Duo Prozessor T7100 mit 1,83 GHz und einer Nvidia Geforce Go 8400M G Grafikkarte mit 128 MB Speicher. Zur Ausstattung gehören außerdem zwei GB Arbeitsspeicher und eine große 160-GB-Festplatte. In dem zweiten Modell mit der Bezeichnung R56.G11 steckt die gleiche Grafikkarte, allerdings ist der T5250 Prozessor mit 1,5 GHz langsamer. Auch der Arbeitsspeicher fällt mit einem GB kleiner aus, ebenso wie die Festplatte mit einer Kapazität von 120 GB.
Inklusive Webcam
Über den HDMI-Anschluss können beispielsweise hochauflösende Displays angeschlossen werden. Beide Modelle verfügen außerdem über eine 1,3-Megapixel-Webcam und wiegen inklusive Akku 2,9 Kilogramm.
Die neuen Joybooks sollen ab August erhältlich sein. Das R56.G06 kostet 1.099 Euro und das R56.G11 steht nach Angaben von Benq für 999 Euro bereit. Fujitsu Siemens Computers hat eine neue Produktfamilie im Programm, die "Esprimo Mobile Serie". Zum Auslieferungsstart bietet der Hersteller drei unterschiedliche Modelle mit Widescreen-Display im mittleren- und Einstiegssegment an.
Mit Santa Rosa
Das Esprimo Mobile U9200 ist mit seinem 12,1 Zoll Display das kleinste Familienmitglied. Mit einem Gewicht von 1,8 Kilogramm soll sich das Modell vor allem an mobile Geschäftsleute richten. Zu den verfügbaren Prozessoren zählen der Intel Celeron M540, der Core 2 Duo T7250 mit 2,0 GHz und der T7700 mit 2,4 GHz Taktfrequenz. Der Arbeitsspeicher kann mit maximal vier GB bestückt werden und die Festplatte ist mit einer Kapazität von 80,120 oder 160 GB wählbar. Für die Grafikleistung sorgt Intels X3100 Grafik-Media-Beschleuniger.
In drei Größen
Die nächstgrößere Variante ist das M9400 mit 14,1-Zoll-Display und 2,1 Kilogramm Gewicht. Die übrigen Ausstattungsmerkmale entsprechen dem U9200. Beide Notebooks sind zudem mit einer Konferenzkamera bestückt. Das größte Modell mit der Bezeichnung D9500 verfügt über ein 15,4-Zoll-Display und wiegt 2,5 Kilogramm. Auch hier stehen die gleichen Komponenten zur Auswahl. Allerdings hat dieses Modell keine Kamera.
Mit UMTS
Alle drei Notebooks verfügen über integriertes UMTS und einen DVD-Brenner. Als Betriebssystem kommt Windows Vista Business zum Einsatz. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu sechs Stunden, ein optional erhältlicher zweiter Akku schraubt die Laufzeit auf zehn Stunden hoch. Verbindungen mit dem Internet können via 56K-Modem oder WLAN nach den Standards 802.11 a/g/n aufgebaut werden. Zusätzlich stehen Bluetooth 2.0 und eine Gigabit-Netzwerkkarte bereit.
Nach Angaben von Fujitsu Siemens werden die neuen Notebooks ab August zu Preisen ab 1.099 Euro im Fachhandel erhältlich sein.

(Saskia Brintrup)

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