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Neue Notebooks im Dezember: Lenovo, MSI & Dell

Dell hat seine Vostro-Linie für Business-Kunden um das V130 im 13,3-Zoll-Format ergänzt. Auch Lenovo setzt auf Subnotebooks: Das neue IdeaPad U260 kommt mit edlem Leder und Glas-Touchpad. MSI hat zudem das FX610 mit AMD Hardware vorgestellt.

04.12.2010, 15:01 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

In diesem Jahr stehen Weihnachtsgeschenke aus dem Technik-Bereich hoch im Kurs. Da lassen es sich die Notebook-Hersteller nicht nehmen, kurz vor dem Jahresende noch einmal neue Laptops vorzustellen. Lenovo hat das IdeaPad U260 herausgebracht – ein Subnotebook-Schmuckstück mit edlen Materialien. Auch Dell meldet Neuigkeiten aus der Notebook-Sparte zwischen Netbook und Desktop-Ersatz. Das neue Dell Vostro V130 richtet sich aber an Geschäftskunden. Aus dem 15,6-Zoll-Segment stammt der neue Laptop von MSI: das günstige FX610 mit AMD Innenleben.

Edel-Laptop: Lenovo IdeaPad U260

Die meisten Notebooks bestehen aus Kunststoff, hin und wieder verwenden die Laptop-Hersteller aber auch Holz oder Leder, um die Geräte optisch aufzuwerten. Das neue mokkabraune IdeaPad U260 von Lenovo will mit einer mit Leder bezogenem Handballenauflage zum Weihnachtsgeschenk werden und lockt außerdem mit einem Touchpad aus mattiertem Glas. Mit dem Zusatz world´s first schmückt Lenovo die Tatsache, dass das Notebook über ein 12,5-Zoll-Display verfügt. 12,0-Displays, 12,1 Zoll große Bildschirme und Notebooks im 13-Zoll-Format sind keine Seltenheit, mit dem neuen Zwischenmaß fällt Lenovo nun etwas aus der Reihe. Die Displayauflösung liegt bei 1.366x768 Bildpunkten, die Helligkeit wird von einem Sensor in Abhängigkeit des Umgebungslichts automatisch eingestellt.

Das U260 wiegt mit 1,3 Kilogramm nur soviel wie ein schweres 10-Zoll-Netbook und ist 1,8 Zentimeter (cm) hoch. Es wird in verschiedenen Versionen auf Intel-Basis angeboten und enthält maximal einen Dual-Core-Prozessor aus der Intel Core i5-Reihe und vier Gigabyte (GB) DDR3-Arbeitsspeicher. Daten finden auf einer bis zu 320 GB fassenden Festplatte Platz, wobei Lenovo zusätzlich einen Bewegungssensor einbaut, der bei Erschütterungen den Schreib/Lesekopf parkt. Alternativ steht eine SSD mit bis zu 128 GB bereit.

Daten sollen sich mit Lenovo Direct Share auch ohne Internetverbindung mit Inhalten auf einem PC synchronisieren lassen. Zur Kommunikation unterstützt das Subnotebook Gigabit LAN, WLAN und Bluetooth. Um die Grafik kümmert sich ein Intel GMA HD Onboardchip mit D-Sub- und HDMI-Ausgang. An weiteren Schnittstellen sind zwei USB-Ports sowie Anschlüsse für Mikrofon und Ohrhörer vorhanden. Auch ein Kartenleser und eine Webcam sind mit an Bord. Das IdeaPad ist mit Windows 7 Home Premium ausgestattet und ab 999 Euro erhältlich.

Das Dell Vostro V130 mit HD-Display kommt im roten oder silberfarbigen Aluminium-Gehäuse im 13,3-Zoll-Format und stellt sich als neue Subnotebook-Option für Unternehmen auf. Der Nachfolger des Dell Vostro V13 mit einer Höhe von knapp zwei cm wiegt 1,59 Kilogramm und greift auf einen stromsparenden ULV-Prozessor von Intel bis hin zum Core i5-470UM mit 1,33 Gigahertz (GHz) zurück. Dell verspricht dank Intel Hyperbaric Cooling einen besonders leisen Betrieb und bestückt das Vostro V130 mit zwei GB DDR3-RAM und einer 320- oder 500-GB-Festplatte. Eine 2-Megapixel-Webcam, zwei USB-Ports, eine USB/eSATA-Kombination, HDMI, VGA, Bluetooth 3.0, WLAN 802.11n und ein SIM-Karten-Slot für mobiles Internet gehören zum Standard-Repertoire. Inklusive Windows 7 Home Premium 64-bit und 6-Zellen-Akku kostet das Dell Vostro V130 mit der günstigsten Bestückung und einjährigem Dell Service 479 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

MSI FX610 mit AMD Hardware

Das MSI FX610 stammt aus der Entertainment-Klasse und steht in zwei verschiedenen Varianten bereit, die mit ihrer matten, strukturierten Oberfläche Fingerabdrücken trotzen sollen. Wie sich die Reihe in der Praxis schlägt, konnten wir bereits beim MSI FX600 Test beurteilen. Das 15,6 Zoll große Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung und 1.366x768 Bildpunkten fiel mit einer guten Helligkeit positiv auf, auch die Chiclet Tastatur, das multigestenfähige Touchpad und der separate Nummernblock zeichneten sich als Pluspunkte ab. Die Akkulaufzeit unseres Testgerätes mit Intel Prozessor und Nvidia Grafikkarte war unter Vollast allerdings recht kurz.

Die beiden neuen Versionen mit der Bezeichnung FX610 haben nun Intel und Nvidia gegen AMD getauscht: Sie basieren auf einem ATI RS880M-Chipsatz und verlassen sich gleichermaßen auf eine ATI Radeon HD 5470 Grafikkarte mit einem GB Speicher, HDMI- und VGA-Port sowie DirectX-11-Unterstützung. Ein Unterschied lässt sich lediglich beim Prozessor feststellen: Das MSI FX610-P3443W7P für 599 Euro rechnet mit einem AMD Athlon II Dual-Core P340 mit 2,2 GHz und das MSI FX610-P8447W7P für 699 Euro mit einer stärkeren AMD Phenom II Triple-Core-CPU Typ P840 mit 1,9 GHz. Somit sind beide Varianten günstiger als die vorherige Intel-Konfiguration für 799 Euro. Eine 500-GB-Festplatte, eine HD-Webcam, ein Kartenleser, eSATA, drei USB-Anschlüsse, Gigabit LAN und WLAN sind bei beiden Modellen zu finden.

Um auf die volle RAM-Kapazität von jeweils vier GB zugreifen zu können, ist die 64-bit Version von Windows 7 Home Premium installiert. Laut MSI sind die beiden Konfigurationen ab sofort zu haben. Eine Garantie wird für zwei Jahre gewährt.

(Saskia Brintrup)

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