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Neue Notebooks, Ferrari-Laptop und Tablet-PC

Während Dell seinen ersten Tablet-PC vorstellt, bringt Acer ein neues Notebook aus der beliebten Ferrari-Serie heraus. Auch von Toshiba und MSI gibt es neue Modelle.

15.12.2007, 09:01 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Der Computerbauer Dell hat seinen ersten Tablet-PC vorgestellt. Der Latitude XT verfügt über ein drehbares Display und soll bis zu 9,5 Stunden Akkulaufzeit bieten. Toshiba hat derweil seine Serien Satellite A200 und L40 um weitere Modelle ergänzt und MSI hat ein neues 14-Zoll-Notebook für 999 Euro im Programm. Auch von Acer gibt es pünktlich zum Weihnachtsgeschäft Neuigkeiten, und zwar ein weiteres Notebook aus der beliebten Ferrari-Reihe. Das Ferrari 1100 soll sich vor allem an imagebewusste professionelle Anwender richten.
Ganze vier GB Arbeitsspeicher
Das Notebook kommt wie gewohnt im typischen Ferrari-Design samt Logo auf der Haube. Echte Fans können über die integrierten Schnellstart-Tasten unter anderem direkt auf die "Ferrari-World" im Internet zugreifen. Das Gehäuse besteht aus Carbonfaser und soll so besonders bruchfest sein. Für die Rechenleistung sorgt ein AMD Turion 64 X2 Dual-Core-Prozessor Typ TL-66 mit 2,3 Gigahertz (GHz) Taktfrequenz. Mit dem Gewicht von unter zwei Kilogramm und dem 12,1-Zoll-Display ist der Laptop besonders mobil. Ohne Netzteil soll das Notebook vier Stunden durchhalten.
Das Display mit weißer LED-Hintergrundbeleuchtung bietet eine Auflösung von 1280x800 Pixel und wird von einer ATI Radeon X1250 angesteuert. Der Onboard-Chip bringt 64 Megabyte (MB) eigenen Speicher mit und kann zusätzlich bis zu 896 MB vom Arbeitsspeicher abzweigen. Dies dürfte jedoch keinen Einfluss auf die Leistung haben, da dieser mit vier Gigabyte (GB) für ein Notebook ausgesprochen groß ausfällt.
Knapp 2000 Euro
Die eingebaute Festplatte bietet 250 GB Speicherkapazität. Falls dies nicht ausreichen sollte, steht auch noch ein 8-fach DVD-Super Multi Double-Layer-Laufwerk zur Verfügung. Zur weiteren Ausstattung zählen ein 5-in-1 Kartenleser, ein Fingerabdruck-Sensor und Bluetooth. Ins Internet geht man per Gigabit LAN, 56K-Modem oder WLAN nach den Standards 802.11a/b/g/n. In puncto Klang soll der Ferrari-Rechner mit kristallklaren Surround-Sound aus zwei Stereo-Lautsprechern und guter VoIP-Sprachqualität überzeugen. Mit der Acer PureZone-Technologie soll bei Telefonaten das Echo reduziert und das Rauschen unterdrückt werden.
Die Ferrari 1100-Serie wird mit vorinstalliertem Windows Vista Ultimate und zwei Jahren Garantie ausgeliefert. Die Notebooks sollen ab sofort für 1999 Euro im Handel erhältlich sein. Währenddessen hat Dell seinen ersten Tablet-PC vorgestellt. Der Latitude XT bringt lediglich 1,6 Kilogramm auf die Waage und lässt sich sowohl per Stift als auch mit mehreren Fingern bedienen. Das Touchscreen-Display kann außerdem um 180 Grad gedreht werden.
Zwei Display-Versionen
Der Convertible-PC soll speziell mobile Anwender aus dem Einzelhandel, der Forschung oder aus dem Versicherungs-, Transport- und Ingenieurswesen ansprechen. Je nach Einsatzzweck kann man aus zwei Varianten wählen: Als Tablet für die Nutzung in Gebäuden und als Gerät für Außeneinsätze. Bei der Indoor-Version liegt der Helligkeitswert des 12,1 Zoll großen LED-Displays bei 220 Candela pro Quadratmeter (cd/m²). Das Outdoor-Modell ist mit einem helleren Bildschirm mit 400 cd/m² ausgestattet, das auch bei praller Sonne lesbar sein soll.
Zur Ausrüstung gehören ein stromsparender Core 2 Solo mit 1,06 GHz oder ein Duo-ULV-Prozessor mit 1,2 GHz von Intel, bis zu drei GB Arbeitsspeicher und Festplatten mit einer Kapazität von bis zu 120 GB. Wahlweise können auch Solid State Drives (SSDs) mit bis zu 64 GB geordert werden. Um die Grafik kümmert sich der ATI Radeon X1250 Onboard-Chip.
Lange Akkulaufzeit
Damit der Tablet-PC nicht ständig an die Steckdose angeschlossen werden muss, bietet das Latitude XT eine besonders lange Akkulaufzeit: Laut Dell soll das Gerät bis zu 9,5 Stunden durchhalten. Günstig ist der neue Dell-Rechner nicht gerade. Der Preis beginnt laut Hersteller bei 2.587 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Auf der deutschen Website ist das Latitude XT noch nicht zu finden. Toshiba hat drei neue Modelle aus der Allround-Serie Satellite A200 und das L40-15V vorgestellt. Das Notebook mit 15,4-Zoll-Display soll Einsteiger ansprechen und bringt dazu die passende Ausstattung mit.
Einsteiger-Notebook
Das L40-15V rechnet mit einem Intel Pentium Dual-Core Prozessor T2310 mit 1,46 GHz Taktfrequenz. Neben zwei GB Arbeitsspeicher sind eine SATA-Festplatte mit 160 GB und ein 8-fach DVD/CD-Brenner mit an Bord. Die Grafikaufgaben übernimmt Intels Grafik-Media-Beschleuniger (GMA) X3100, der bis 256 MB vom Arbeitsspeicher nutzt. Der Zugang zum Internet ist per Modem oder WLAN nach den Standards 802.11b/g möglich. Die Satellite A200-Serie hat gleich drei neue nachtblaue Vertreter im 15,4-Zoll-Format mit zwei GB Arbeitsspeicher erhalten. Als Topmodell preist Toshiba das A200-1VT mit Intel Core Duo Prozessor T5450 mit 1,66 GHz an. Das Notebook verfügt über eine 250-GB-Festplatte und bringt eine ATI Mobility Radeon HD 2600 Grafikkarte mit 256 MB Speicher mit.
Ab 899 Euro
Die beiden anderen Modelle, das A200-1QU und das A200-1VF, arbeiten mit einem Intel Pentium Dual-Core Prozessor T2330 mit 1,6 GHz. Während das 1VF mit einer 200-GB-Festplatte und der Onboard-Grafik X3100 bestückt ist, kommt das 1QU mit einer ATI Mobility Radeon HD 2400 mit 64 MB Speicher, bringt dafür allerdings nur 160 GB Festplattenspeicher mit. Ein 5-in-1 Kartenleser und ein WLAN-Modul nach 802.11b/g sind bei allen drei Laptops dabei, das 1QU und das 1VT unterstützen zusätzlich den neuen Standard 802.11n.
Alle vier Notebooks werden mit Windows Vista Home Premium ausgeliefert und sollen ab sofort erhältlich sein. Das Einsteiger-Modell L40-15V kostet 899 Euro, ebenso wie das Satellite A200-1VF. Für 999 Euro gibt es das Satellite A200-1QU und für 1099 Euro steht das A200-1VT bereit. Das letzte neue Notebook in dieser Woche kommt von MSI. Das Megabook PR400 für professionelle Anwender verfügt über ein 14,1-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1280x800 Pixel. Mit dem integrierten Anschluss für einen Port Replikator soll sich das Notebook auch bequem als Desktop-Ersatz nutzen lassen.
Mit 1,3-Megapixel-Kamera
Im schwarzen Gehäuse des 2,1 Kilogramm schweren Modells stecken ein Intel Core 2 Duo T7250 mit 2,0 GHz und eine 160 GB große SATA-Festplatte. Schutz vor unerlaubten Datenzugriff bietet der Fingerprint-Reader. Bei der Grafik setzt MSI auf die Onboard-Lösung GMA X3100, die mit auf den ein GB großen Arbeitsspeicher zugreift. Außerdem sind ein Double Layer Multi DVD-Laufwerk, der obligatorische 5-in-1-Speicherkartenleser und eine Webcam mit einer Auflösung von 1,3 Megapixel dabei. Zu den Steckplätzen zählen vier USB 2.0-Ports eine Firewire-Schnittstelle und Gigabit Ethernet. Ein kabelloser Internetzugang ist via WLAN 802.11 b/g/n möglich.
Portbar für den Einsatz als Desktop
Die passende Portbar ist separat erhältlich und bietet zusätzliche Steckplätze, zum Beispiel für USB-Geräte und Monitore mit D-Sub- oder DVI-Anschluss. Um das Notebook mitzunehmen, muss der Anwender dann nur die gesamte Portbar und nicht jedes einzelne Peripheriegerät entfernen.
Das Megabook PR400 kostet 999 Euro inklusive Windows Vista Business und soll ab sofort in den Regalen stehen.

(Saskia Brintrup)

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