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Neue Klagen gegen Microsoft

Das größte Software-Unternehmen der Welt muss sich mit neuen Klagen seiner Wettbewerber auseinandersetzen.

23.02.2006, 07:48 Uhr
Microsoft© Microsoft

Der US-Softwarekonzern Microsoft sieht sich mit neuen Klagen über seine Marktmacht konfrontiert: Konkurrenten wie IBM, Nokia und Oracle reichten nach eigenen Angaben Beschwerde bei der EU-Kommission in Brüssel ein.
Dabei geht es um den Missbrauch von Microsofts Stellung auf dem Softwaremarkt. Die Konkurrenten stören sich insbesondere an dem Office-Paket, zu dem auch die Textverarbeitung Word gehört. Die Kommission kündigte an, die Beschwerde zu prüfen.
Dauerhafter Streit
Microsoft liegt bereits seit Jahren mit Brüssel über Wettbewerbsfragen im Clinch. Dabei geht es vor allem um die marktbeherrschende Stellung des Computer-Betriebssystems Windows.
Erst vor einer Woche hatte Microsoft in einer 75-seitigen Stellungnahme Vorwürfe der EU-Kommission zurückgewiesen. Die EU-Kommission droht mit einer Rekordstrafe, sollte Microsoft bestimmte Auflagen nicht erfüllen.
Brüssel will erreichen, dass Konkurrenz-Produkte künftig besser mit Windows vereinbar sind.

(Hayo Lücke)

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