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Neue IT-Ausstattung für die Bundeswehr

IBM und Siemens haben sich einen Herkules-Auftrag gesichert. An 1.500 Standorten sollen 140.000 PCs, 7.000 Großrechner, 350.000 Telefone auf 15.000 Handys aufgerüstet werden. Auch die Software wird umfangreich aktualisiert.

28.12.2006, 12:16 Uhr
Welt© Julien Eichinger / Fotolia.com

Frohe Kunde für Angestellte der Bundeswehr: Der Elektronikkonzern Siemens und der US-Computerriese IBM sollen die Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr auf den neuesten Stand bringen.
Herkules-Auftrag
Das Konsortium aus dem IT-Dienstleister Siemens Business Service und IBM soll in den kommenden zehn Jahren die Rechenzentren, Software, Computer, Telefone, Sprach- und Datennetze des Militärs modernisieren und betreiben, wie beide Konzerne heute übereinstimmend in München und Stuttgart mitteilten. An 1.500 Standorten sollen 140.000 PCs, 7.000 Großrechner, 350.000 Telefone auf 15.000 Handys aufgerüstet werden.
Der 7,1 Milliarden Euro schwere Auftrag ist europaweit der größte zwischen staatlichen und privaten Partnern. Der Bund ist an dem Konsortium zu 49,9 Prozent beteiligt, Siemens und IBM halten zusammen die restlichen 50,1 Prozent.

(Hayo Lücke)

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