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Neue Details zur E-Plus-Übernahme: Telefónica pokert mit Mini-Zugeständnissen

Um die Übernahme von E-Plus in trockene Tücher zu bringen, will Telefónica den europäischen Kartellwächtern entgegenkommen. Die angebotenen Zugeständnisse könnten allerdings zu wenig sein.

15.04.2014, 14:31 Uhr (Quelle: DPA)
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Um die Übernahme von E-Plus in trockene Tücher zu bringen, will Telefónica den europäischen Kartellwächtern entgegenkommen. Der spanische Telekomkonzern habe den Aufsehern angeboten, Mobilfunkfrequenzen an einen möglichen neuen Konkurrenten abzugeben, schrieb die "Financial Times" (Dienstag) unter Berufung auf einen Brief an die Wettbewerbshüter.

Weitere Zugeständnisse erwünscht

Die EU fürchtet beim Wegfall eines von vier Konkurrenten deutlich höhere Preise auf dem Markt und will daher die Entstehung eines neuen Wettbewerbers begünstigen.

Dem Bericht zufolge sind die Spanier allerdings nur bereit, einen eher kleinen Teil im als weniger wertvoll geltenden höheren Frequenzbereich abzugeben - und diesen nur gegen Verpachtung. Das Frequenzbündel soll rund ein Siebtel des kombinierten Spektrums von Telefónica Deutschland und E-Plus ausmachen und sich über rund die Hälfte des versorgten Gebietes in Ballungsgebieten erstrecken. Für ländliche Gegenden komme ein Roaming-Abkommen infrage, bei dem ein möglicher neuer Anbieter einen geringen Teil von Frequenzen mit nutzen könnte.

Die Europäische Kommission habe das Dokument an Konkurrenten gesandt, um deren Reaktionen auf das Angebot zu prüfen. Die Kartellwächter drängten auf ein attraktiveres Paket an Zugeständnissen, schreibt die Zeitung.

(Christian Wolf)

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