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Netzagentur: Provider sollen besser über mögliche Surf-Geschwindigkeit informieren

In den kommenden Wochen will die Bundesnetzagentur den finalen Entwurf der neuen Transparenzverordnung vorlegen. Unter anderem sollen Provider Kunden besser über die tatsächlich möglichen Geschwindigkeiten von Datenverbindungen informieren.

14.07.2014, 16:46 Uhr (Quelle: DPA)
DSL-Anschluss© IKO / Fotolia.com

Telefon- und Internetanbieter sollen ihre Kunden nach dem Willen der Bundesnetzagentur künftig besser über die tatsächlich möglichen Geschwindigkeiten von Datenverbindungen informieren. Kunden sollten schon vor Vertragsabschluss auf realistische Werte hingewiesen werden, sagte eine Sprecherin der Bundesnetzagentur am Montag in Bonn.

Keine verbindlichen Geschwindigkeitszusagen

Die Behörde will in den kommenden Wochen einen endgültigen Entwurf für eine neue Transparenzverordnung vorlegen, in der diese Fragen geregelt werden sollen. Das hatte der Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, in einem Gespräch mit der "Rheinischen Post" (Montag) angekündigt. Eine entsprechende Neuregelung könnte im Herbst in Kraft treten, so die Sprecherin.

In der Werbung werde derzeit von vielen Anbietern häufig immer noch eine nur theoretisch zu erreichende Höchstgeschwindigkeit herausgestellt, sagte sie. Dass dieser Wert nur unter ganz bestimmten Bedingungen möglich sei, erführen die Kunden allein aus dem Kleingedruckten. Das sollen Anbieter nach der Vorstellung der Behörde deutlicher machen. Verbindliche Zusagen einer bestimmten Geschwindigkeit seien jedoch nicht vorgesehen.

(Jörg Schamberg)

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