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Nettop oder PC: Ein kleiner Kaufratgeber

Beim Laptop-Kauf lautet die Frage "Note- oder Netbook?", bei Desktop-Computern ist es "Nettop oder PC?" Für wen lohnt sich ein Stromspar-Mini-PC und wer sollte lieber zum größeren Rechner greifen?

10.07.2009, 09:50 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Wer einen neuen Computer kaufen möchte oder den Eltern oder Großeltern hilft, den ersten PC auszusuchen, steht zunächst vor der Frage: Notebook oder Desktop-Rechner? Soll es ein Desktop-Exemplar sein, geht das Quiz weiter: Herkömmlicher PC oder Nettop? Nettops sind kleine und sparsame Rechner, die etwa zeitlich mit den Netbooks erschienen sind. Ihren ähnlichen Namen verdanken sie der größtenteils identischen Ausstattung. Für wen lohnt sich ein Stromspar-Mini-PC und wer sollte lieber zum größeren Rechner greifen?
Der Zweck bestimmt das Mittel
Genau wie bei der Entscheidung, ob für die mobile Nutzung ein Notebook oder ein Netbook besser geeignet ist, gilt auch für die Wahl eines Desktop-Rechners: erst überlegen, dann kaufen. Frage Nummer eins sollte daher lauten: Was soll der PC können? Lässt sich der ahnungslose Nutzer von vermeintlichen Schnäppchen im Elektronikmarkt locken, thront bei schlechter Beratung schnell ein viel zu leistungsstarker Stromfresser unter dem Schreibtisch.
Grenzen eines Nettops
Ob nun ein Nettop genügt oder nicht, lässt sich schnell beantworten, wenn man die Leistungsgrenzen der Winzlinge kennt. Ein Nettop passt mit seinem kleinen Gehäuse zum Beispiel auch gut ins Wohnzimmer, alternativ können viele Geräte an die Rückseite eines Monitors geschraubt werden. Der kleine Preis der Nettops kann jedenfalls nicht entscheidend sein: Auch Desktop-PCs sind mit Betriebssystem schon zu Preisen ab 250 Euro erhältlich.
Als Entscheidungshilfe haben wir einen kleinen Ratgeber zum Thema "Nettop oder PC" zusammengestellt.

(Saskia Brintrup)

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